Glossar, die wichtigsten Begriffe einfach erklärt
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Glossar Persönlichkeitsentwicklung & Selbstverwirklichung

Begriffe aus meiner Arbeit einfach erklärt

Manchmal stolperst du als Leser bestimmt über Begriffe der Persönlichkeitsentwicklung, die für mich selbstverständlich sind, die für dich aber teilweise sogar wie „böhmische Dörfer“ klingen. Ich bemühe mich zwar, verständlich zu schreiben, aber manchmal komme ich um Fachbegriffe nicht drum rum.

Deshalb möchte ich dir in diesem Glossar diese Begriffe genauer erklären, teils auch mit meiner ganz eigenen Sichtweise.

Achtsamkeit

Achtsamkeit ist die bewusste Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment, ohne Urteil, mit liebevoller Präsenz. Es geht darum, mal nicht mit zehn Sachen gleichzeitig beschäftigt zu sein, sondern zumindest kurz ganz im Jetzt zu sein. Wenn wir an die Vergangenheit denken, neigen wir dazu, zu grübeln, und wenn wir an die Zukunft denken, nehmen schnell die Sorgen überhand. Außerdem muss immer so viel im Alltag organisiert und geplant werden. Darum tut es unserem Organismus und unserer Seele gut, uns einfach nur mit dem Augenblick zu befassen.

Achtsamkeit kann man bewusst in den Alltag einfügen, mit einer bewusst getrunkenen Tasse Kaffee, dem Blick aus dem Fenster oder einem Spaziergang, bei dem man nur auf die Umgebung achtet, und Letzteres wird vielen Menschen schon schwerfallen. Doch sobald du merkst, dass deine Gedanken abschweifen, lenkst du sie wieder zurück zu deiner aktuellen Tätigkeit.

Achtsamkeit ist der kleine Bruder der Meditation.

Adrenalin

Adrenalin ist ein Neurotransmitter und Stresshormon, das verantwortlich für Stressreaktionen ist. Im Schockmoment steigt die Herzfrequenz, weiten sich die Blutgefäße und wird die Lungenfunktion verbessert. Dies alles, damit wir im Fall von Gefahr viel schneller reagieren und uns für den Kampf wappnen, flüchten oder erstarren können. Alle Funktionen des Reptiliengehirns. Gleichzeitig werden alle anderen Körperfunktionen heruntergefahren, auch der Verstand. Nach der Freisetzung wird Adrenalin schnell wieder abgebaut. Man kennt das ja manchmal nach akuten Stresssituationen, dass man danach langsam runterkommt und sich erst im Nachhinein realisiert, was tatsächlich passiert ist. Zum Beispiel bei gefährlichen Situationen mit einem Raser auf der Autobahn, wo es fast zum Unfall gekommen ist.

Leider reagieren wir nicht nur auf echte Gefahren mit einer Adrenalinausschüttung, sondern auch auf Gespräche mit dem Chef, Deadlines, To-do-Listen, halt alles, was uns im Alltag stresst. Doch wie oben beschrieben fährt in Stresssituationen auch der Verstand runter, der uns in diesen Situationen ein besserer Ratgeber wäre als das instinktgesteuerte Reptiliengehirn.

Affirmationen

Affirmationen sind kurze positive Sätze, die das Denken und Fühlen in eine gewünschte Richtung lenken. Sie haben ihren Ursprung in der kognitiven Psychologie und sind besonders populär geworden durch die Selbsthilfebewegung.

Affirmationen sind eine Selbstsuggestion, bei der positive Sätze durch regelmäßige Wiederholung das Unterbewusstsein umprogrammieren sollen.

Typische Affirmationen sind zum Beispiel:

  • Ich vertraue dem Leben.
  • Ich bin genug.
  • Ich ziehe Fülle und Freude in mein Leben.
  • Ich bin stark.
  • Mein Leben ist pure Leichtigkeit.

Lies gerne weiter im Artikel: „Affirmation oder Blockaden lösen durch Realitätsabgleich?„. Dort erfährst du, wann Affirmationen hilfreich sind und wann sie uns eher in die Irre führen.

Autopilot

Automatisches, unbewusstes Reagieren im Alltag, das oft alte Muster und Gewohnheiten widerspiegelt. Manche Handlungen führen wir täglich wie auf Autopilot aus, wie Zähneputzen, teilweise morgens zur Arbeit fahren. Routinen sind sehr hilfreich beim Meistern des Alltags. Sie hindern uns aber daran, etwas anders zu machen als sonst, rauszukommen aus der Komfortzone.

Zu viel Autopilot macht das Gehirn träge.

Bauchgefühl

Das Bauchgefühl ist die leise, klare Wahrnehmung aus deinem Inneren, die dich intuitiv durch Entscheidungen und Lebenssituationen führt. Sie ist Synonym mit Intuition.

Blockade / innere Blockaden

Blockaden nennen wir hier alle unbewussten Denk-, Gefühls- oder Verhaltensmuster, die dich daran hindern, dein volles Potenzial zu leben.

Man unterscheidet zwischen körperlichen, emotionalen, mentalen und energetischen Blockaden. Alle vier sitzen meist tief in uns verborgen und sind oft schwer zu erkennen und aufzulösen. Im Artikel „Blockaden lösen: So findest du endlich den Mut, deine Mission zu leben“ beschreibe ich die verschiedenen Arten genauer und erkläre, wie du sie lösen kannst.

Blockaden lösen

Manche Blockaden stehen uns immer wieder im Weg. Es sind Muster, die uns immer wieder begegnen. Wenn wir sie auflösen, können wir unsere Komfortzone verlassen und neue Wege einschlagen, die es uns erleichtern, unseren eigenen Weg zu gehen und unsere Lebensmission zu leben.

Für tiefere Infos kannst du gerne hier weiterlesen: 7 Schritte, um innere Blockaden zu erkennen und loszulassen

Burnout

Burnout nennt man einen Zustand tiefer emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung, oft durch chronischen Stress oder permanente Überforderung im beruflichen und/oder privaten Kontext. Oft wird der Burnout als Modeerkrankung betitelt und in der Tat wird er in der letzten Zeit häufiger diagnostiziert als noch vor 50 Jahren. Jedoch haben sich die Lebensumstände für uns Westler in den letzten Jahren auch stark geändert.

Burnout zeigt sich nicht von heute auf morgen, sondern schleicht sich meist langsam ein, durch ständige Anspannung, hohe Erwartungen an dich selbst und das Gefühl, funktionieren zu müssen, obwohl deine inneren Reserven längst leer sind.

Burnout fühlt sich an, als wäre die innere Batterie nicht mehr aufladbar: Gedanken werden schwer, Gefühle stumpf oder überwältigend, der Körper reagiert mit Müdigkeit oder Unruhe. So ist Burnout auch eng verwandt mit Depression und chronischem Müdigkeitssyndrom.
Er ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Signal deines Systems, dass du zu lange über deine Grenzen gegangen bist und dringend Ruhe, Selbstfürsorge und Neubalancierung brauchst.

Burn-out-Prophylaxe

Burnoutprophylaxe bedeutet, rechtzeitig für dich zu sorgen, damit Erschöpfung gar nicht erst so groß wird, dass sie dein Leben bestimmt.
Es geht darum, die Signale deines Körpers und deiner Seele früh wahrzunehmen und liebevoll gegenzusteuern, bevor du dich komplett ausgelaugt fühlst.

Dazu gehören innere Faktoren wie Grenzen setzen, Pausen zulassen, emotionale Selbstfürsorge, ein ruhiges Nervensystem und ein Alltag, der nicht nur aus Pflicht besteht.
Aber auch äußere Rahmenbedingungen spielen eine Rolle, beispielsweise gesunde Arbeitsstrukturen, Unterstützung und realistische Erwartungen an dich selbst.

Burnoutprophylaxe ist also keine Methode, sondern eine Haltung: ein achtsames, bewusstes Leben, das dir erlaubt, Kraft zu behalten, statt sie dauerhaft zu verbrauchen.

Selbstentfaltung und die eigene Persönlichkeit ausleben, ohne sich für andere krummzumachen ist die beste Prophylaxe, denn sie beginnt bei dir.

Lies auch hier weiter, warum Selbstverwirklichung so wichtig ist: „6 Fakten, warum Selbstverwirklichung von Frauen über 40 der Burnout-Prophylaxe dient„.

Dopamin

Der Neurotransmitter Dopamin ist für eine Vielzahl von Prozessen in unserem Körper zuständig. Dopamin wird ausgeschüttet, um uns zu motivieren. Das Glücksgefühl, wenn wir mit etwas beschäftigt sind, was wir gerne machen, kommt vom Dopamin. Daher wird Dopamin auch schon mal das Belohnungshormon genannt. Bei vielen Drogen wird es auch verstärkt. Die Ausschüttung von Dopamin ist eng verbunden mit dem Glückshormon Serotonin. Dopamin und Serotonin spielen auch beim kreativen Flow eine große Rolle.

Emotionale Balance

Ein inneres Gleichgewicht zwischen Fühlen, Denken und Handeln. Sie ist die Grundlage für Gelassenheit und Lebensfreude.

Das Streben nach emotionaler Balance kann dir viele Vorteile bringen. Sehr wichtig hierbei ist allerdings, die Gefühle, die in dir aufkommen, nicht zu unterdrücken, denn sie haben alle ihre Berechtigung. Egal, ob Wut oder Trauer, Freude oder Ausgelassenheit. Gefühle sind Botenstoffe deines Körpers, die dir etwas sagen wollen. Eine Einteilung der Gefühle in positive und negative, genauso in „niedrigschwingende“, und „hochschwingende“ ist nicht nur gefährlich, sondern diskriminiert Gefühle als etwas, das dich in deiner Persönlichkeitsentwicklung hemmt, und das stimmt nicht.

Die Frage, die du dir bei jedem Gefühl stellen kannst, ist: Wo kommt das Gefühl her – und was will es mir sagen? So kannst du an deinen Gefühlen wachsen.

Lies hier mehr über den Umgang mit Gefühlen: „Immer nur gute Gefühle? Warum das emotionale Streben nach „High Vibes“ dich blockiert statt befreit

Immer nur positive Gefühle behindern dich eher als dass sie dir nutzen

Energie

Energie, klar, das ist Elektrizität, Bewegungsenergie, also Kinästhetik. Laut den universellen Gesetzen bleibt Energie immer vorhanden. Sie kann nicht verschwinden, sie kann sich nur transformieren.

In meiner Arbeit meine ich mit Energie die unsichtbare Kraft, die alles Leben durchströmt, in dir, in anderen Menschen und in der Natur.
Energie zeigt sich in deiner Ausstrahlung, deiner Stimmung und deiner Handlungsfähigkeit.
Wenn deine Energie frei fließt, fühlst du dich lebendig, verbunden und im Einklang mit dir selbst.
Blockaden, Stress oder innere Konflikte können diesen Fluss stören. Ein Anzeichen dafür ist zum Beispiel die abendliche Erschöpfung, die stärker ist als Müdigkeit nach getaner Arbeit. Bewusste Achtsamkeit, Bewegung, Kreativität oder Meditation können helfen, sie wieder in Balance zu bringen. Je mehr du nach deiner Überzeugung lebst und mit dir selbst im Reinen bist, umso lebendiger fühlst du dich.

Flow / kreativer Flow

Flow nennt man den Zustand völliger Hingabe und Selbstvergessenheit, in dem man zu kreativen Hochleistungen fähig ist. In dieser Zeit blendet man die Außenwelt komplett aus und ist nur noch mit dem Tun beschäftigt. Ich liebe den Flow und versinke bei kreativen Tätigkeiten schnell komplett in der Aktivität, sodass ich vollkommen darin aufgehe.

Hier habe ich den kreativen Flow genauer beschrieben: Kreativer Flow: Warum er der Schlüssel zu deiner Schöpferkraft ist“

Mädchen mal und ist ganz beschmiert mit Farbe
Als Kind konnten wir noch ganz selbstvergessen malen.

Frontallappen

Der Frontallappen ist der Teil deines Gehirns, der vorne hinter der Stirn sitzt.

Wenn dein Frontallappen gut arbeitet, kannst du klar denken, Prioritäten setzen und gelassen reagieren.
Unter starkem Stress schaltet der Körper jedoch eher auf „Überleben“, Dein Reptilienhirn übernimmt das Kommando. Der Frontallappen wird weniger aktiv und wir reagieren dann impulsiver, fühlen uns überfordert oder „wie blockiert“.

Siehe auch: Präfrontaler Kortex, denn der Frontallappen ist ein Teil des präfrontalen Kortex.

Glaubenssätze

Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über dich selbst, andere Menschen oder das Leben.
Sie entstehen meist in der Kindheit aus Erfahrungen, Botschaften oder Beobachtungen und wirken später wie unsichtbare Regeln, nach denen du handelst, fühlst und Entscheidungen triffst.

Ein Glaubenssatz kann dich unterstützen („Ich kann das schaffen“) oder blockieren („Ich bin nicht gut genug“).
Oft laufen sie automatisch im Hintergrund ab, ohne dass wir merken, wie sehr sie unser Leben beeinflussen.

Typische Glaubenssätze sind:

  • „Ich muss es allen recht machen.“
  • „Ich darf keine Fehler machen.“
  • „Ich bin nicht wichtig.“
  • „Ich schaffe das.“
  • „Ich muss schnell machen.“

Negative Glaubenssätze können uns in unserem Leben ganz schön auf Trab halten, da wir uns sehr unter Druck setzen, diese zu erreichen. Es hilft, diese Sätze aufzulösen. Dies ist ähnlich wie bei den Blockaden.

Im Prinzip sind Glaubenssätze unbewusste Affirmationen, die uns ständig in unseren Handlungen und Entscheidungen beeinflussen.

Grenzen setzen

Die Fähigkeit, für sich selbst einzustehen, klare Aussagen über das eigene Wohlbefinden zu treffen und Handlungen anderer in Bezug auf sich selbst zu begrenzen. Es geht darum, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Das Schwierige am Grenzen setzen ist, dass gerade wir Frauen oft meinen, wir müssten immer hilfsbereit sein und möglichst allen gefallen.

  • Wie kann man seiner Freundin einfach absagen, wenn die doch so gerne mit dir ihre Sorgen teilen wollte, obwohl dich das im Moment überfordern würde?
  • Wie kann man dem Chef oder dem Kollegen sagen, dass man zurzeit einige Projekte hat und nicht noch eins schafft, wo die Deadline schon morgen ist?
  • Wie kann man dem Partner sagen, dass man heute zu müde ist, um …?

Es sind oft die kleinen Dinge, bei denen wir denken: Eine Diskussion ist viel anstrengender als einfach „Augen zu und durch“. Oder wir haben Angst, dass wir nicht mehr liebenswert sind, wenn wir Nein sagen.

Wir müssen mühsam lernen, dass wir dem anderen viel besser helfen können, wenn wir uns selbst schützen. Und wir müssen lernen, dass echte Freunde ein Nein akzeptieren. Alle anderen sind nur darauf aus, deine Gutmütigkeit auszunutzen.

Grenzen setzen ist für viele (vor allem für Frauen) ein großes Learning während ihrer Selbstverwirklichung. Letztendlich sind es Glaubenssätze, die uns davon abhalten Grenzen zu setzen.

Großhirn

Das Großhirn ist in unserem Gehirn evolutionär gesehen das jüngste Gebiet. Es ist die oberste Instanz.

Seine Aufgabe ist das bewusste und rationale Denken und so die Auseinandersetzung mit der Welt. Es hat sich entwickelt, da die Welt zu komplex ist, als dass wir nur mit den Urreflexen des Reptiliengehirns und den Strukturen des sozialen Gehirns zurechtkämen.

Das Großhirn ist verantwortlich für logisches Denken, Planen und die Impulse der älteren Gehirne bewusst überprüfen und lenken. Es soll die Impulse, Instinkte und Emotionen, die in uns aufkommen (Botschaften von Reptiliengehirn und sozialem Gehirn), mit der Realität abgleichen. Bin ich wirklich in Gefahr? Werde ich wirklich aus dem Rudel ausgestoßen?

Leider reagieren wir oft auf emotionale Impulse, anstatt dass wir dem Großhirn die Steuerung überlassen, denn diese Impulse kommen blitzschnell. Durch den Realitätsabgleich können wir diese Emotionen und Impulse mit der Wirklichkeit abgleichen und anschließend werden sie nicht mehr so schnell anspringen, da dann das Großhirn der Situation eine andere Bedeutung gegeben hat. Lies bei Realitätsabgleich weiter.

Grundbedürfnis

Viele Soziologen und Psychologen haben sich mit den Grundbedürfnissen beschäftigt. Einer der bekanntesten ist der amerikanische Psychologe Abraham Maslow. Er entwickelte 1943 eine Bedürfnispyramide, auf die die meisten anderen später ihre Theorien aufbauten. Die nächsthöhere Ebene konnte nur erfüllt werden, wenn die unteren Ebenen erfüllt sind:

  • Selbstverwirklichung
  • Individualbedürfnisse
  • Soziale Bedürfnisse
  • Sicherheitsbedürfnisse
  • Physiologische Bedürfnisse

Bodo Deletz hat diese Bedürfnisse noch etwas anders aufgeteilt.

Grundbedürfnisse noch Bodo Deletz: Sicherheit – körperlich und emotional
Nahrung – alles, was den Körper versorgt
Schlaf – als tiefe Regeneration
Rudelzugehörigkeit – das Gefühl, dazuzugehören
Rang – ein gesunder, kooperativer Selbstwert im sozialen Gefüge
Liebe – echte Bindung, nicht nur Begehren
Weiterentwicklung – als tiefer innerer Antrieb zur Entfaltung

Oft jagen wir ganz vielen Bedürfnissen, wie Anerkennung hinterher. Doch eigentlich erfüllen sich diese Bedürfnisse automatisch, wenn die Grundbedürfnisse richtig gestillt sind.

Lies hierfür die Artikelserie: „Die echten Bedürfnisse und das große Missverständnis„. Hier erkläre ich, wie man diese Grundbedürfnisse einfach erreicht, denn viele sind schon lange erfüllt.

Human Design

Human Design ist ein System, das Elemente aus Astrologie, Chakrenlehre, I-Ging und Quantenphysik kombiniert, um die individuelle Energie und Entscheidungsweise eines Menschen zu verstehen. Es wird ein Geburtschart errechnet, das meiner Erfahrung nach sehr genau deine Persönlichkeit und Talente widerspiegelt. Human Design kann genutzt werden, um Hinweise zu bekommen, wo man sein Leben anpassen kann, um echter zu sein und mehr nach seiner eigenen Persönlichkeit und Lebensaufgabe zu handeln.

Wenn du mehr über Human Design erfahren möchtest, empfehle ich dir die Webseite: „Human Design für Einsteiger – Die wichtigsten Begriffe erklärt

Für mich selbst nutze ich Human Design recht häufig, denn ich merke, dass mich das in meiner Entwicklung unterstützt. In meiner Arbeit nutze ich Human Design in intensiven Begleitungen, um zu schauen, wo eventuelle versteckte Blockaden sind und wie ich meine Kundin unterstützen kann, ihre eigene Persönlichkeit besser auszuleben.

Mehr über meine persönlichen Erfahrungen mit Human Design erfährst du im folgenden Artikel: „Warum ich mich immer falsch fühlte – und wie Human Design mein Leben veränderte„.

Identität

Deine Identität spiegelt sich als bewusstes und unbewusstes Selbstbild, wer du glaubst zu sein und wie du dich in der Welt erlebst. Siehe auch Persönlichkeitsentwickung.

Impuls / innerer Impuls

Ein spontanes Gefühl oder eine Eingebung, die dich liebevoll in Richtung deines authentischen Weges lenkt. Siehe auch Intuition.

Innere Stimme

Verschiedene Anteile deiner Psyche (z. B. Kritikerin, Perfektionistin, Beschützerin), die jeweils eigene Bedürfnisse oder Ängste ausdrücken.

Ich brauche „innere Stimme“ auch manchmal synonym mit „Intuition„.

Lies auch gerne: „Wie intuitives Malen hilft, deine innere Stimme zu hören„, denn für mich ist intuitives Malen eines der wichtigsten Mittel, wieder in Kontakt mit der inneren Stimme zu kommen.

Inneres Kind

Als inneres Kind werden Teile der Persönlichkeit bezeichnet, die aus nicht erfüllten Bedürfnissen in der Kindheit entstanden sind. Oft sind dies die Grundbedürfnisse nach Autonomie/Rang, Zugehörigkeit und Liebe. Für ein Kind kann selbst kurzzeitige Nichterfüllung dieser Bedürfnisse tiefe Eindrücke hinterlassen.

Diese schwierigen und traumatischen Bedürfnisse kommen auch als Erwachsener regelmäßig hoch in ähnlichen Situationen. Bei einem solchen Trigger verlangen sie, dass diese Bedürfnisse weiterhin ausgelebt oder verdrängt werden. Das sind dann oft Situationen, in denen man sich wie ein Kind verhält.

Ein bewusstes Erkennen und Verstehen der dahinterliegenden Bedürfnisse hilft, diesen Persönlichkeitsanteil zu heilen und zu integrieren.

Lies auch gerne hier: „Das innere Kind – Wie du spielerisch und frei wirst„.

Intrinsische Motivation

Lies weiter bei „Motivation„.

Intuition

Intuition ist die leise innere Weisheit, die in dir spricht, bevor dein Verstand beginnt, alles zu analysieren.
Sie zeigt sich als Gefühl, Ahnung, innerer Impuls oder plötzliches Wissen, das du nicht „erklären“ musst, du spürst einfach, dass es stimmt.

Intuition bringt dich in Kontakt mit deinem inneren Kompass – dem Teil von dir, der weiß, wer du bist, was dir guttut und wo dein Weg hinführt.
Sie unterstützt dich bei Entscheidungen, schützt dich vor Überforderung und führt dich zu einem Leben, das wirklich zu dir passt.

In unserem Alltag haben wir oft verlernt, unserer inneren Stimme zuzuhören. In diesem Artikel erfährst du, wie du die innere Stimme wieder besser wahrnehmen kannst: „7 Schritte, um die innere Stimme zu hören„.

Siehe auch innere Stimme.

Intuitives Malen

Eine kreative Methode, bei der du ohne Plan oder Bewertung malst, um innere Bilder sichtbar zu machen und dich selbst besser zu spüren. Wenn du es schaffst, diese Bewertungen loszulassen, kommst du in Kontakt mit deiner wahren inneren Schöpferkraft und diese ist direkt verbunden mit deiner Seele. So ist es möglich, beim intuitiven Malen direkt mit deiner Seele zu kommunizieren und Impulse zu erhalten, die deine Vergangenheit heilen können oder dir ein Wegweiser sein können für deine Zukunft. Du arbeitest im Flow und profitierst von dessen positiven Eigenschaften.

Entdecke die „7 Gründe, warum ich das intuitive Malen liebe!

Limbisches System

Siehe Reptiliengehirn. Das ist zwar etwas vereinfacht dargestellt, aber wir wollen ja keine Neurowissenschaftler werden.

Komfortzone

Die Komfortzone ist der Bereich, in dem wir sicher sind und uns wohlfühlen. Da unser Reptiliengehirn Routinen liebt, sind dies meist bekannte Szenen, die sich in deinem Leben immer wiederholen, Alltag also. Veränderung ist jedoch nur außerhalb der Komfortzone möglich.

„Es ist verrückt, andere Ergebnisse zu erwarten und trotzdem immer das Gleiche zu tun.“ frei nach A. Einstein.

Jedoch ist es nützlich, dabei kleine Schritte zu machen, so gerade am Rand der Komfortzone. Denn zu viel Unbekanntes macht Angst und dann ist die Gefahr groß, in alte Muster zurückzufallen.

Kommunikation

Der bewusste Austausch von Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen. Im Kontext von Grenzen setzen ist eine klare und ehrliche Kommunikation entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – dieses Zitat von Paul Watzlawick bedeutet, dass du immer kommunizierst, sobald eine zweite Person in Sichtweite ist. Wir kommunizieren mit Worten, aber vor allem auch mit Körpersprache.

Zu bedenken bei Kommunikation ist auch, dass von dem Gesagten immer nur ein Bruchteil beim Gegenüber ankommt und auch nicht unbedingt so, wie Ersterer es gemeint hat. Unbewusst filtern wir jede Botschaft mit unserer eigenen Meinung und interpretieren sie.

Stell dir vor, du sitzt im Auto und dein Beifahrer sagt: „Die Ampel ist rot.“ Je nachdem wer das sagt, denkst du vielleicht, der andere meint, du hättest nicht aufgepasst, oder du könntest nicht Auto fahren. Vielleicht war dies aber auch nur eine Feststellung.

Wie schnell entstehen so Missverständnisse und Streit?

Körpersignale/Körpersprache

Empfindungen wie Anspannung, Erschöpfung oder Unruhe, die anzeigen können, dass persönliche Grenzen überschritten wurden, oft noch bevor man es mental bemerkt. Körperhaltung und Mimik zeigen oft sehr stark, ob jemand sich gerade freut, verärgert ist oder zweifelt.

Kreativität / ureigene Kreativität

Deine natürliche Schöpferkraft, die sich zeigt, wenn du dich frei ausdrückst, ohne Erwartungen oder Leistungsdruck. Kreativ sein bedeutet nicht unbedingt, dass du auch im Flow bist. Zum Flow gehören weitere Bedingungen, die ich im Artikel: „Kreativer Flow: Warum er der Schlüssel zu deiner Schöpferkraft ist.“

Wenn du etwas entwirfst, nach Vorlage oder einer Idee im Kopf, dann bist du nicht im Flow. Inwieweit du in dem Moment wirklich kreativ bist, liegt daran, wie viel Eigenes du dem Entwurf hinzufügst.

Kreativität ist nah verwandt mit Spielen, denn anders als die landläufige Meinung heißt wahre Kreativität, dass zwar etwas Neues geschaffen wird, aber nicht am Reißbrett, sondern durch Spiel mit dem Material, Formen und eigenem Ausdruck.

Kreativität ist ein echtes Grundbedürfnis des Menschen. Nur so haben wir uns vom Höhlenmenschen zur heutigen Spezies weiterentwickeln können. Jeder einzelne von uns strebt innerlich nach persönlichem Ausdruck. In Artikel 8 der Serie Die echten Grundbedürfnisse & das große Missverständnis werde ich hier noch näher drauf eingehen. So ist unsere Kreativität eng verbunden mit unserer Selbstverwirklichung.

Achtung: Per Definition gibt es einen Unterschied zwischen Entwerfen, etwas basteln (mehr oder weniger) nach Anleitung und wahrer Kreativität durch deine eigene Schöpferkraft.

Lebensaufgabe

Das tiefere Thema oder Wirken, das deiner Existenz Sinn verleiht, manchmal auch als Seelenauftrag beschrieben. Siehe Seelenmission.

Meditation

Bei Meditation in ihrer höchsten Form gelangt dein Körper in den heilenden Theta-Wellen-Bereich. Es ist ein Zustand tiefer Entspannung, der auch im Flow erreicht wird.

Für viele Menschen ist es schwer, sich vom Gedankenkreisen zu lösen und in tiefer Meditation zu versinken. Für den Anfang helfen geführte Meditationen und Fantasiereisen, die Gedanken zu fokussieren. Es kann auch helfen, sich auf ein bestimmtes Bild oder ein Mantra zu fokussieren.

Wichtig ist, dass du nichts erzwingst. Sobald die Gedanken abschweifen, lass sie einfach zum Ursprung zurückkehren. Falls du an diesem Tag zu unruhig bist, forciere nichts, sondern trinke einfach in Achtsamkeit eine Tasse Tee oder tu dir sonst etwas Gutes.

Mentale Muster

Mentale Muster sind Gedankenstrukturen, Glaubenssätze oder Überzeugungen, die sich durch Wiederholung im Gehirn festigen und dein Verhalten prägen. Lies weiter unter Überzeugungen„.

Mission

Bei Mission denkt man vielleicht zuerst ans Militär oder an kirchliche Missionare, die „die Heiden“ bekehren wollen.

Ich meine mit Mission“ den inneren Ruf deiner Seele, das, wofür du wirklich hier bist, oft eng verbunden mit deinen Talenten und Werten. Siehe Seelenmission.

Motivation

Motivation ist doch ganz einfach, oder? Du machst etwas mit Leidenschaft und freust dich darauf, dies zu tun. Doch wie entsteht Motivation? Wie kann ich mich motivieren?

In der Wissenschaft wird zwischen 4 Typen Motivation unterschieden. Meist mischen sie sich in der Realität.

  1. Intrinsische Motivation kommt von innen. Du handelst aus eigenem Antrieb, aus Spaß an der Freude. Diese Motivation hilft dir langfristig am Ball zu bleiben. Hier wird besonders viel Dopamin ausgeschüttet.
  2. Extrinsische Motivation wird von äußeren Faktoren bedingt. Hierzu zählen alle Arbeiten, die du für äußere Belohnung machst. Du machst Überstunden, um an einem bestimmten Tag freinehmen zu können, obwohl du keine Urlaubstage mehr hast.
  3. Positive Motivation bedeutet, dass du etwas wegen positiver Anreize tust. Du setzt dir ein attraktives Ziel und freust dich auf die Belohnung. Arbeiten für eine Beförderung könnte ein solches Ziel sein.
  4. Negative Motivation entsteht, wenn du etwas machst, um Ärger zu vermeiden. Du bezahlst zum Beispiel eine Rechnung, um keine Mahnung zu erhalten.
Die 4 Motivationstypen: Intrinsische, extrinsische, positive und negative Motivation

Dopamin wird immer dann ausgeschüttet, wenn wir etwas geschafft haben und wenn wir dafür belohnt werden. Das gibt uns ein gutes Gefühl.

Nervensystem/Zentrales Nervensystem

Das zentrale Nervensystem, kurz ZNS, ist das Steuerzentrum deines ganzen Körpers.
Es besteht aus zwei Hauptteilen:

  • deinem Gehirn
  • deinem Rückenmark

Man kann es sich vorstellen wie die Hauptzentrale eines großen Unternehmens.

Das Nervensystem sammelt alle Informationen aus deinem Körper und aus der Umwelt, verarbeitet sie und entscheidet, was wichtig ist. Gleichzeitig steuert es deine Bewegungen, Gedanken, Gefühle und Reaktionen.

Egal ob du eine Tasse hebst, traurig bist, eine Idee hast oder dich erschreckst – das ZNS ist immer beteiligt.

  • Gehirn = Chef, der Entscheidungen trifft.
  • Rückenmark = großer Daten-Aufzug, der alle Signale von oben nach unten und von unten nach oben transportiert

Wenn das ZNS gut arbeitet, bist du konzentriert, du fühlst dich klar, dein Körper reagiert passend und du bist gut mit dir verbunden.

Bei Stress, Trauma oder Daueranspannung kann das ZNS „überfahren“ reagieren:

  • du bist gereizter
  • schneller überfordert
  • unruhig oder erschöpft
  • weniger belastbar

Auf diese Art versucht dein Nervensystem, dich zu schützen.

Neuroplastizität

Unser Gehirn ist bis ins hohe Alter fähig, Neues zu lernen und neue Synapsen (die Verbindungen zwischen Gehirnzellen) zu bauen. Um diese Fähigkeit zu erhalten, ist es wichtig, sein Gehirn immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen. Komplexe Tätigkeiten wie Musik machen oder Sprachen lernen sind hier besonders förderlich. Doch auch einfach kleine Änderungen im Alltag helfen, die grauen Zellen anzuregen und so fit zu machen. Das kann zum Beispiel sein, dass man Routinen ändert, den Inhalt vom Schrank anders sortiert. Kommunikation mit anderen Menschen und Spaziergänge an der frischen Luft helfen auch, das Gehirn jung zu halten.

Sobald du in deinem Leben etwas ändern möchtest, greifst du auf die Neuroplastizität zurück und je mehr diese im Alltag gefordert ist, umso leichter fällt es auch, größere Dinge im Leben umzukrempeln und einfacher zu machen.

Noradrenalin

Noradrenalin ist auch ein Neurotransmitter und ein Stresshormon. Auch Noradrenalin wird in Stresssituationen ausgeschüttet. Es verengt die Blutgefäße und erhöht die Herzfrequenz für eine möglichst optimale Fluchtreaktion im Falle von akuter Gefahr. Wie beim verwandten Stresshormon Adrenalin wird auch Noradrenalin häufig in Situationen ausgeschüttet, die uns stressen, aber keine akute Gefahr darstellen. Dann ist Noradrenalin eher kontraproduktiv.

Persönliche Entwicklung/Persönlichkeitsentwicklung

Der bewusste Weg, dich selbst immer tiefer zu verstehen, zu entfalten und in deine volle Stärke zu kommen.

Für mich gehört persönliche Entwicklung ganz stark zum Leben dazu. Ab dem Moment der Geburt bis zu unserem Tod lernen wir täglich dazu und entwickeln uns weiter. Das Schöne ist: Man kann diese Entwicklung lenken und so bestimmen, wie man gerne sein möchte.

Sie ist synonym mit Selbstentfaltung.

Präfrontaler Kortex

Der präfrontale Kortex ist ein Teil innerhalb des Frontallappens, sozusagen die Chef-Abteilung im Chef-Büro.

Er ist zuständig für:

  • bewusstes Denken
  • Entscheidungen
  • Impulse kontrollieren
  • weise Reaktionen statt Stressreaktionen
  • Selbstreflexion
  • langfristige Planung
  • Werte & Moral

Er ist der wichtigste Teil für kluges, bewusstes Handeln.

Siehe auch Großhirn.

Realitätsabgleich

Eine Methode, um emotionale oder mentale Blockaden durch Überprüfung mit der tatsächlichen Realität aufzulösen. Das Großhirn nimmt dann eine Analyse der Daten vor und gleicht diese mit der Realität ab. Dies ist wichtig, da wir oft von Instinkten geleitet werden, durch Emotionen und durch andere Annahmen, wie z. B. Minderwertigkeitsgefühle.

Im Artikel „Affirmation oder Blockaden lösen durch Realitätsabgleich?“ habe ich eine Anleitung beschrieben, wie du vorgehen kannst.

Reflexion

Das Nachdenken über das eigene Verhalten, die eigenen Bedürfnisse und deren Wirkung nennt man Reflexion oder auch Selbstreflexion. Diese hilft, aus Erfahrungen zu lernen und Grenzen bewusst zu setzen oder zu justieren.

Reptiliengehirn (limbisches System)

Das Reptiliengehirn ist der älteste Teil unseres Gehirns – tief im Inneren gelegen.
Es arbeitet wie ein Überlebens-Autopilot.

Das Reptiliengehirn kümmert sich um:

  • Überleben und Gefahren vermeiden
  • Grundinstinkte. Ungefiltert heißt dies direkte Bedürfnisbefriedigung, ohne über Konsequenzen nachzudenken.
  • Kampf, Flucht oder Erstarren
  • automatische Körperfunktionen (Atmung, Puls …).

Es denkt nicht nach, es fühlt nicht, es reagiert einfach sofort.
Wenn es aktiv ist, geht es nur darum, Sicherheit herzustellen – egal ob die Gefahr real ist oder nur so wirkt. Deshalb liebt es auch Rituale und Routinen. Alles, was unbekannt ist, stellt ein potenzielles Risiko dar.

Deshalb reagieren wir unter Stress manchmal:

  • impulsiv
  • ängstlich
  • starr
  • übertrieben heftig

Das Reptiliengehirn meint es gut, es will uns schützen, aber es ist nicht gut darin, zwischen echter Gefahr und Stress im Alltag zu unterscheiden. Es reagiert mit uns durch

  • Lockgefühle = für Überleben oder Fortpflanzung
  • Belohnungsgefühle = eine positive Bewertung, dass eine Handlung dem Überleben dient
  • Vermeidungsgefühle = das Reptiliengehirn nimmt eine Bedrohung wahr und gibt dir den Impuls zu Flucht, Kampf oder Starre.

Das Reptiliengehirn arbeitet eng mit dem sozialen Gehirn und dem Großhirn zusammen. Letzteres ist verantwortlich für rationales Denken.

Schöpferkraft

Die innere Fähigkeit, dein Leben aktiv zu gestalten, durch Gedanken, Gefühle und Handlungen im Einklang mit deiner Seele.

Deine Schöpferkraft ist durchdrungen von deiner Kreativität. Letztendlich ist deine Schöpferkraft ein Ausdrucksmittel deiner innersten Anteile und somit deiner Seele.

Lies gerne auch hier weiter: „Kreativer Flow: Warum er der Schlüssel zu deiner Schöpferkraft ist„.

Schuldgefühle

Die emotionale Reaktion, wenn man glaubt, gegen moralische oder soziale Erwartungen verstoßen zu haben, sind Schuldgefühle. Nicht nur beim Grenzen setzen sind sie oft erlernt, nicht gerechtfertigt.

Siehe auch soziales Gehirn, denn dieses ist die Instanz, in der die meisten Schuldgefühle entstehen.

Selbstachtung

Das Gefühl von innerem Respekt und Anerkennung der eigenen Würde und Bedürfnisse. Wer sich selbst achtet, steht für sich ein, ohne sich dabei über andere zu stellen.

Selbstentfaltung

Der Prozess, in dem du dein inneres Potenzial erkennst und Schritt für Schritt in die Welt bringst.

Siehe auch persönliche Entwicklung/Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverwirklichung. Selbstentfaltung ist etwas poetischer und geht davon aus, dass alles als Anlage in dir schlummert und sich nur entfalten darf.

Selbstfürsorge

Selbstentfaltung ist das bewusste Handeln zum Erhalt der eigenen körperlichen, seelischen und emotionalen Gesundheit. Dazu gehört auch, rechtzeitig „Nein“ zu sagen und persönliche Grenzen zu setzen.

Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf zählen auch zur körperlichen Selbstfürsorge.

Seelische Selbstfürsorge bedeutet, achtsam mit deinen inneren Bedürfnissen, Gedanken und Grenzen umzugehen. Sie stärkt deine innere Stabilität, indem du dir Raum für Ruhe, Sinn und Verbundenheit mit dir selbst schenkst.

Emotionale Selbstfürsorge heißt, deine Gefühle bewusst wahrzunehmen, sie anzunehmen und liebevoll zu regulieren, statt sie zu verdrängen. Sie hilft dir, inneren Frieden zu finden und mit Herausforderungen sanfter umzugehen.

Selbstmitgefühl

Die Fähigkeit, sich selbst mit Freundlichkeit, Verständnis und Geduld zu begegnen, besonders in schwierigen Momenten, nennt sich Selbstmitgefühl. Es ist das Gegenteil von Selbstverurteilung.

Selbstreflexion

Siehe Reflexion

Selbstsabotage

Das bedeutet, dass du dich unbewusst selbst ausbremst, nicht weil du „schwach“ bist, sondern weil ein Teil von dir versucht, dich vor Veränderung, Enttäuschung oder Überforderung zu schützen.
Oft entsteht Selbstsabotage aus alten Erfahrungen, Ängsten oder inneren Glaubenssätzen und zeigt sich in Momenten, in denen du eigentlich weitergehen möchtest, aber plötzlich blockiert bist.

Selbstsabotage ist also kein Feind, sondern ein alter Schutzmechanismus, der verstanden und liebevoll aufgelöst werden kann, damit du deinen Weg frei und klar gehen kannst.

Selbstverwirklichung

In dir sind alle Talente, dein ganzes Potenzial, im Kern enthalten. Natürlich brauchen Talente Übung, um sich zu entwickeln. Ein begabter Pianist wird nie Weltstar, wenn er nicht täglich seine Fingerübungen macht. Bei der Selbstentfaltung geht es darum, vergessene und vergrabene Persönlichkeitsanteile wiederzuentdecken und so immer mehr sich selbst und sein wahres Potenzial, seine Seelenmission, zu leben.

Selbstverwirklichung ist ein gutes Mittel zur Burnoutprophylaxe, da du automatisch mehr auf dich selbst und deine Bedürfnisse achtest.

Tabellle: Selbstverwirklichung als Burnoutprophylaxe 1. Innere Erfüllung statt äußerer Erschöpfung 2. Besseres Gespür für eigene Grenzen 3. Mehr Selbstkontakt, weniger Fremdbestimmung 4. Sinn als Schutzfaktor 5. Kreativer Ausdruck als Ventil 6. Weniger Selbstverleugnung, mehr Selbstachtung
Selbstverwirklichung als Burnoutprophylaxe

Im Human Design sind deine Talente und deine Persönlichkeit so sichtbar, wie sie als Blaupause für dich gedacht sind.

Siehe auch Persönlichkeitsentwicklung.

Selbstwert

Das Gefühl deines inneren Werts und der Überzeugung, gut und richtig zu sein, unabhängig von Leistung oder Anerkennung anderer.

Seele

Für mich kommen wir als Seelen in unseren Körper, um in diesem aktuellen Leben bestimmte Erfahrungen zu machen, die nur als Mensch oder Tier möglich sind. Aus diesen Erfahrungen reift die Seele heran und entwickelt sich immer weiter. Viele glauben, dass die Seele irgendwann einen quasi vollkommenen Zustand erreicht und dann in eine Art Nirvana eingeht. Da kann ich nicht aus Erfahrung mitsprechen. 😉

Wichtig für mich ist, dass wir hier sind, um unser Umfeld und somit die ganze Menschheit zu bereichern und unseren Teil zu dieser Welt beizutragen. Dafür wurden wir mit einer Seelenmission und unseren ureigenen Talenten ausgestattet.

Seelenbotschaft

Eine intuitive oder symbolische Information aus deinem Inneren, die dich an deine wahre Richtung erinnert. Diese kann in der Meditation, im Flow oder in einem Seelenreading wahrgenommen werden. Wer die Verbindung zu seiner Intuition nicht verloren hat, wird regelmäßig Seelenbotschaften erhalten.

Seelenmission

Die Seelenmission ist der innere Auftrag, mit dem deine Seele in dieses Leben gekommen ist.
Sie beschreibt das, was du im Kern ausdrücken, lernen und in die Welt bringen möchtest, unabhängig von Rollen, Erwartungen oder äußeren Erfolgen.

Es ist nicht nur ein Ziel, sondern eine Richtung, die sich wie ein roter Faden durch dein Leben zieht.

Die Seelenmission zeigt sich in:

  • deinen natürlichen Talenten
  • deinen wiederkehrenden Sehnsüchten
  • dem, was dich inspiriert oder tief berührt
  • Herausforderungen, die dich wachsen lassen
  • dem, was dir leichtfällt, obwohl es anderen schwerfällt

Sie ist weniger eine „Aufgabe, die du erfüllen musst“ als vielmehr das ehrlichste und natürlichste Ausdrucksfenster deiner Seele. Siehe auch Mission oder Lebensaufgabe.

Seelenname

Ein individuell empfangener Name, der die Schwingung und Energie deiner Seele beschreibt und dich auf deinem Weg begleitet. Diesen Namen empfange ich auf deiner Seelenebene. Lies gerne hier weiter: Dein Seelenname.

Seelenreading

Bei einem Seelenreading nehme ich als Medium Kontakt auf mit deiner Seele. Gemeinsam können wir ihr Fragen stellen, über deine Vergangenheit, deine Zukunft, wichtige Entscheidungen, aber auch über Beziehungen und Kontakte mit Verstorbenen und Tieren.

Serotonin

Das Glückshormon Serotonin ist ein Neurotransmitter, der bei vielen Prozessen im Körper eine große Rolle spielt. Zu den bekanntesten Wirkungen des Serotonins zählt seine Auswirkung auf unsere Stimmungslage. Es gibt uns ein Gefühl von Gelassenheit, innerer Ruhe und Zufriedenheit.

Dabei dämpft es eine ganze Reihe unterschiedlicher Gefühlszustände, insbesondere das Hungergefühl, Angstgefühle, Aggressivität und Kummer.

Soziales Gehirn

Das soziale Gehirn umfasst die Bereiche im Gehirn, die dafür zuständig sind, dass wir menschliche Verbindungen aufbauen und uns in Gruppen wohlfühlen. Es hilft uns als Säugetier, jahrelang Verantwortung für unseren Nachwuchs zu übernehmen und in Gemeinschaft zu leben.
Das soziale Gehirn ist der Teil in uns, der Nähe, Empathie und Zugehörigkeit ermöglicht.

Es hilft uns bei:

  • Einfühlungsvermögen, Empathie und Gefühlsresonanz
  • sozialen Signalen (Blicke, Tonfall, Körpersprache)
  • Vertrauen
  • Bindung und Beziehungen. Es sucht nach Zugehörigkeit und Akzeptanz.
  • Kooperation. Es regelt die Harmonie in einer Gruppe durch soziales Normverhalten und die Vermeidung von Konflikten.
  • gegenseitiger Unterstützung. Gleichzeitig bewertet es andere Menschen auf Ablehnung und (potenzielle) Konflikte, da Konflikte lebensbedrohlich sein können.
  • Gleichzeitig hat es einen großen Sinn für Gerechtigkeit und gegenseitige Unterstützung.

Das soziale Gehirn sorgt dafür, dass wir uns verbunden fühlen – mit uns selbst und mit anderen.
Es liebt Austausch, Verständnis, Wärme und Sicherheit.

Das Reptiliengehirn ist die basale Überlebenszentrale. Das Großhirn der Denker und das soziale Gehirn regeln alle zwischenmenschlichen Interaktionen.

System

Mit System ist in der Persönlichkeitsarbeit das Zusammenspiel aus Körper, Geist, Seele und Nervensystem gemeint. In anderem Zusammenhang werden auch soziale Systeme wie Familie oder Team so benannt.

Das Familiensystem besteht mindestens aus Vater, Mutter und Kind. Doch auch die vorhergehenden und nachfolgenden Generationen spielen eine Rolle. Die systemische Beratung und Therapie sind spezialisiert auf diese familiären Interaktionen und wie sie dich als Mensch beeinflussen.

Durch Aufstellungsarbeit können nicht förderliche familiäre Verstrickungen aufgedeckt und gelöst werden. Diese Technik nutze ich je nach Bedarf auch in meiner Begleitung.

Talente ausschöpfen

Es ist für den Menschen sehr erfüllend, die eigenen Begabungen bewusst zu erkennen, zu nutzen und zu entfalten, um mit Freude zu wirken. Talente sind die Begabungen, die wir mit auf die Erde gebracht haben. Manche davon haben wir vertieft und üben sie regelmäßig aus, manche liegen aus Zeitmangel brach und andere haben wir komplett vergessen. Als Kind waren uns diese Talente meist bewusst und wir haben sie im freien Spiel genutzt. Anders als Fähigkeiten sind Talente und Begabungen angeboren.

Siehe auch Mission oder Seelenmission.

Trigger

Das Wort „Trigger“ kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet „Auslöser“ oder wörtlich „Abzug“, wie beim Abzug einer Waffe.
In der Psychologie beschreibt ein Trigger etwas, das eine plötzliche emotionale Reaktion in dir auslöst, welche oft stärker ist, als die Situation eigentlich rechtfertigen würde.

Ein Trigger kann ein Wort, ein Blick, ein Geruch oder eine Handlung sein. Er erinnert dein Nervensystem unbewusst an frühere Erfahrungen oder Verletzungen. Dadurch reagierst du nicht auf das Jetzt, sondern auf etwas, das tief in dir gespeichert ist.

Ein Trigger zeigt also nicht „Schwäche“, sondern eine Stelle, an der deine Seele noch Schutz braucht. Wenn du ihn erkennst, kannst du liebevoll verstehen, was dahinterliegt, und Schritt für Schritt heilen. Oft sind dies Verletzungen des inneren Kindes.

Überzeugungen

Siehe Glaubenssätze.

Unterbewusstsein/Unbewusst

Man unterscheidet Bewusstsein, Unterbewusstsein und Unbewusstes.

Bewusstsein ist klar alles, was wir bewusst von uns und unserer Umwelt mitbekommen.

Das Unterbewusstsein lenkt alle Prozesse, die wir irgendwann einmal gelernt haben, aber wo wir jetzt nicht mehr drüber nachdenken, wie Fahrradfahren, Laufen, Atmen …

Das Unbewusste ist der Teil unseres Geistes, der Emotionen, Gewohnheiten und Erinnerungen speichert, oft stärker als der bewusste Wille. Hier sind auch die Erinnerungen gespeichert, zu denen wir keinen bewussten Zugang mehr haben. Die beiden letzten Begriffe werden im Sprachgebrauch oft miteinander vermischt.

So funktioniert unser Gehirn:

Fakt ist, dass eine Information in unserem Kleinhirn ankommt und wir binnen Millisekunden entscheiden, ob dies für uns relevant ist oder nicht. Diese Entscheidung wird nicht bewusst getroffen. Bei Gefahr, bei Bekanntem und teilweise auch bei neuen Informationen springt unser Bewusstsein an. Unser Kopf wäre hilflos überfordert, wenn wir diesen Filter nicht hätten. Wir würden andauernd über alle möglichen Details nachdenken. Stell dir vor, du würdest Auto fahren und würdest abgelenkt von jedem Vogel, jedem Fleck auf dem Asphalt, jedem Baum am Straßenrand und von allen Infos, die du im Auto siehst. Doch sobald wir eine Bewegung wahrnehmen, die in unsere Richtung kommt, reagieren wir zum Glück (meist) direkt.

Für unser Erleben von uns selbst und unserer Umwelt ist schwierig, dass wir zu vielen Situationen eine Bewertung gespeichert haben. Das Problem hierbei ist, dass wir diese Bewertung nicht oder nur selten überprüfen, ob diese noch wahr ist. So konnte es als Kind zum Beispiel für uns überlebenswichtig gewesen sein, dass unsere Eltern uns mögen. Doch wenn wir auch heute noch alles tun, damit jeder, mit dem wir in Kontakt sind, uns mag, dann machen wir uns das Leben unnötig schwer. Denn wir müssen nicht von allen Menschen gemocht werden. Es reicht, wenn wir ein paar gute Freunde haben, mit denen wir sein können, wer wir sind. „Du bist genug: Warum viele ‚Bedürfnisse‘ gar keine sind„.

Der Begriff „Unterbewusstsein“ wurde von Sigmund Freud geprägt. Neuere Forschung gibt dem Unbewussten eine viel kleinere Rolle. Vor allem ist es viel leichter, als Freud angenommen hat, Daten aus dem Unbewussten an die heutige Realität zu aktualisieren . Dies geht sehr gut mit dem Realitätsabgleich.

Vision

Religiös gesehen ist eine Vision eine Erscheinung, die Sichtung eines Engels oder einer Gottesbotschaft. Ein inneres Zukunftsbild, das dich inspiriert und dir Orientierung auf deinem Weg gibt.

Hier meine ich mit Vision das ideale Bild, das du dir von deiner Zukunft machst und dem du nachstrebst.

Etwas überspitzt beschrieben möchtest du mit deiner Seelenmission deine Vision in diesem Leben umsetzen.

Entdecke mit „Mission: Ich“ deine Klarheit, löse alte Blockaden und verbinde dich wieder mit deinem wahren Warum

Erhalte die einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung und mache dich auf deine persönliche Reise zu dir selbst.

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