Mein Juni 2026: Produktiv trotz Hitze
Der überwiegende Teil vom Juni war heiß. Die Art von Hitze, bei der das Gehirn irgendwann einfach sagt: „Bis hierher und nicht weiter.“ Und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – war es für mich ein sehr produktiver Monat. Einer, in dem ich gelernt habe, mit der Hitze zu arbeiten statt gegen sie. Und einer, in dem ich mal wieder gemerkt habe, wie viel man hinbekommt, wenn man aufhört, sich selbst unter Druck zu setzen. Aber auch ein Monat, in dem ich immer besser gelernt habe, KI sinnvoll zu nutzen, mich nicht von ihr verleiten zu lassen, noch mehr zu wollen, aber dass was ich durch sie machen lassen kann, zu verfeinern und zu automatisieren. Immerhin soll sie uns Arbeit abnehmen und nicht noch mehr Arbeit schaffen.
Mein drittes Seminar, oder als das Gehirn einfach nicht mehr wollte
Am Montag, den 21. Juni, habe ich ein Seminar gegeben – zwei Stunden zum Thema „Ich. Wir. Wie Gemeinschaft funktioniert“. Es war wirklich ein schöner Workshop. Wir haben mit einem simplen Ballspiel angefangen, das ohne Regeln ganz schön langweilig war. Der Ball wurde lustlos hin und hergeworfen. Wegen der Temperatur haben wir darauf verzichtet, ein aktives Spiel mit mehr Regeln zu spielen. Stattdessen haben wir uns direkt über den Sinn und Zweck von Regeln bei Spielen ausgetauscht. So wurde vielen klar, warum Regeln eigentlich keine Einschränkung sind, sondern das ermöglichen, was wir uns alle wünschen: ein echtes Miteinander.
Die Gruppe war toll, die Gespräche lebendig, die Energie am Anfang wunderbar. Über den Straßenverkehr kamen wir zu den kleinen und großen Gesellschaften, in denen wir leben. Und wie dort die Regeln so sind und was sie uns bringen, bzw. was wir für eine gute Gesellschaft geben müssen. Auch interkulturelle Aspekte haben wir berücksichtigt.
Nach etwa anderthalb bis zwei Stunden – inklusive Pausen mit Wassermelone und kühlen Getränken – sah ich es in den Gesichtern. Die Augen wurden schwerer, die Antworten dünner, die Konzentration einfach weg. Nicht weil die Teilnehmer nicht wollten, sondern weil die Hitze das Gehirn schlicht außer Gefecht gesetzt hatte, mein eigenes inklusive. Selbst unser Superbrain in der Gruppe – ein Autist, dem sonst nichts entgleist – war an diesem Punkt raus.
In dem Moment war mir klar: Hier stur das Programm durchziehen wäre falsch. Also habe ich den Rest angepasst, gekürzt – und die Gruppe früher rausgelassen. Hitzefrei, sozusagen.
Es war die richtige Entscheidung. Und es hat mich wieder daran erinnert, wie wichtig es ist, auf das zu hören, was gerade wirklich gebraucht wird – und nicht auf das, was auf dem Plan steht.
Was mir selbst durch diese Hitze hilft
Ich bin kein Mensch, der bei Hitze gut funktioniert. Mein Kreislauf spielt gerne mal verrückt, und mein Blutdruck ist von Natur aus niedrig. Mein Arzt hat mir deshalb tatsächlich Kaffee „verschrieben“ – was erstmal komisch klingt, aber eben zeigt, dass pauschale Ratschläge wie „kein Koffein bei Hitze“ nicht für jeden gelten.
Was mir wirklich hilft? Jeden Tag, wenn es irgendwie geht, an den See. Schwimmen ist für mich in diesen Wochen kein Sport, sondern eher so etwas wie Medizin. Der Körper kühlt aus, der Kopf wird frei, und ich komme geerdet in den Tag.
Ansonsten habe ich gelernt, meinen Energiehaushalt in der Hitze anders einzuplanen. Weniger gegen den Körper arbeiten, mehr mit ihm. Pausen nicht als Schwäche betrachten, sondern als das, was sie sind: notwendig. Außerdem halte ich es wie viele Südländer: Morgens die kühlere Zeit ausnutzen und dann erstmal Siesta. Dabei ist es wichtig, auf den Körper zu hören. Wenn er nicht mehr will, dann ist das halt so und es werden Pausen gemacht oder auch mal früher Feierabend, genauso wie wir es Montag beim Seminar gemacht haben.
Denn was ich in diesem Seminar live beobachtet habe, gilt auch für mich: Hitze ist kein Stimmungstief, keine Faulheit, kein schlechter Tag. Sie ist Physiologie. Und manchmal ist die klügste Leistung die, die man sich schenkt.
Meine Angebotsseiten – ein erster großer Schritt
Im Mai hatte ich euch schon angekündigt, dass ich an meinen Angebotsseiten arbeite. Im Juni habe ich die ersten zwei großen Seiten fertiggestellt: die Startseite und meine Hauptangebotsseite.
Der Fokus lag diesmal ganz auf meinem 1:1-Angebot „Zurück zu dir“ – einer persönlichen Begleitung für Frauen, die spüren, dass mehr in ihnen steckt, sich aber in den entscheidenden Momenten selbst ausbremsen. Die Seite ist jetzt so, wie ich sie mir vorgestellt habe: klar, ehrlich und nah dran an dem, was diese Begleitung wirklich ist.
Die anderen Seiten folgen nach und nach – das ist kein Sprint, sondern ein Prozess.
Schau gerne schon mal rein: 👉 Mit mir arbeiten

Was im Juni 2026 sonst noch los war
- Ich war ein Wochenende mit meiner Mutter, meiner Schwester und meiner Nichte auf dem Campingplatz in Hammer bei Monschau, wo wir schon viele tolle Wochenenden verbracht haben. Trotz der Hitze war es sehr schön. Wir haben öfter mal die Füße in die eiskalte Rur gesteckt.

- Bei einem Konzert in Büllingen sind wir fast geschmolzen und ein anderes Konzert in Vaals ist wegen der Hitze leider ausgefallen.
- Ansonsten war der Juni relativ ruhig, was ich ehrlich gesagt ehr genossen habe.
Was ich im Juni 2026 gebloggt habe
- Lust & Freude – Gefühl oder Bedürfnis?
- Wenn im Kopf nachts die Gedanken kreisen
- Monatsrückblick Mai 2026
- Aufruf zur Blogparade: Mein liebstes Feierabendritual im Sommer
- Mein liebstes Feierabendritual im Sommer

ÜBER MICH:
ÜBER MICH: Meine Mission ist es feinfühlige Frauen dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial wirklich zu leben. In meiner Arbeit verbinde ich klare innere Selbstführung mit kreativen Prozessen, Talentkompass, Human Design und fundiertem neuropsychologischem Wissen. So entsteht ein Raum, in dem Erkenntnis nicht Theorie bleibt, sondern im Alltag spürbar und wirksam wird. Ausdruck, Klarheit und nachhaltiges inneres Wachstum stehen dabei im Mittelpunkt.
Ich arbeite online sowie in meiner Praxis in Büllingen, Ostbelgien. Mehr über mich erfährst du hier.

