Stephanie auf dem Kopf: Mein Motto für 2026: ICH BIN ICH und das ist genial!

Mein Motto für 2026: ICH BIN ICH und das ist genial!

Beim Jahresrückblick auf 2025 ist mir ein Satz immer wieder begegnet.

Ich bin ich – und das ist genial.

Dieses Motto ist kein Neuanfang und kein klassischer Vorsatz.
Es ist mein Vornehmen, all das, was in den letzten Jahren gewachsen ist, noch tiefer zu leben.
Das Vertrauen in mich. Die Verbindung zu meinem Inneren. Den Mut, mir selbst zu glauben.

2025 hat mir gezeigt, wie viel ich bereits erreicht habe, oft leise und unspektakulär, aber nachhaltig.
2026 darf genau dafür Raum schaffen. Für Vertiefung statt Veränderung. Für Sein statt Müssen.

In diesem Artikel nehme ich dich mit in das, was dieses Motto für mich bedeutet – und wie ich es im kommenden Jahr mit Leben füllen werde.

Ein Gedanke zum Innehalten

Vielleicht ist dieses Motto kein Ziel für dich, sondern eine Erinnerung.

Du bist nicht falsch.
Du bist nicht zu viel.
Und du musst nichts werden, um richtig zu sein.

ICH BIN ICH und das ist genial!: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde 

Dieses Motto bedeutet für mich 3 Dinge:

1. Authentisch sein – warum mein „Anderssein“ kein Makel mehr ist

Jahrelang habe ich mich immer falsch gefühlt. Irgendwie passte ich nie ins Schema und habe mich immer sehr anstrengen müssen, um mich akzeptiert zu fühlen. In den letzten zehn Jahren habe ich sehr viel an mir gearbeitet, um mich immer mehr so zu akzeptieren, wie ich bin.

  1. Mein Chaos,
  2. Meine Kreativität,
  3. Mein entweder 100-%-Fokus oder meine total leichte Ablenkbarkeit.
  4. Das ich so schnell in Tränen ausgebrochen bin.
  5. Meine Unsicherheit in vielen Situationen.
  6. Meine tiefe Wahrnehmung

So viele Jahre habe ich mich versteckt und unter meinem Niveau funktioniert, einfach, weil ich mich nicht getraut habe. Ich habe immer geglaubt, ich könnte dies nicht und das auch nicht. Heute weiß ich, dass ich einfach eine eigene Art habe, zu funktionieren, und dass ich nicht in gängige Raster passe. Doch es ist nicht immer leicht, dazu zu stehen. Und viele Abweisungen und schlechte Erfahrungen im Laufe der Jahre haben teils große Wunden in meiner Seele hinterlassen, die ich auch in den letzten Jahren geheilt habe.

Im letzten Jahr habe ich sehr viel über mich und mein ursprüngliches Funktionieren gelernt. Ich habe gelernt, dann Pausen einzubauen, wenn ich sie benötige. Mich zu bewegen, wenn mein Körper nach Bewegung ruft, und ganz viel über mein System der (Un-)Ordnung und Strukturierung, mit der ich am besten zurechtkomme.

2026 möchte ich noch mehr so sein wie ich wirklich bin, ganz ungeschminkt und all meine Marotten ausleben.

Das heißt natürlich auch, dass ich noch genauer auf meine Bedürfnisse höre und auf die Signale, die mein Körper aussendet.

2. Radikale Selbstakzeptanz: Ich höre auf, mich innerlich zu korrigieren

Wenn ich heute auf mich blicke, sehe ich, wie weit ich aus meinem Versteck herausgetreten bin. Schon seit einiger Zeit habe ich angefangen, mir zu vergeben, anstatt mir vorzuwerfen, dass ich mich immer versteckt habe und oft so lange gezögert habe, etwas zu ändern. Das gehört einfach zu meinem Wesen und zu der Unsicherheit, die in mir entstand, weil ich mich nie passend fühlte.

Ich darf einfach sein. Genau so. Und das ist gut. (Mit allen Macken und Spleens, die einfach dazugehören.) Ich habe übrigens einen Artikel über meine größten Macken geschrieben. Wenn du meine Marotten näher kennenlernen möchtest, kannst du gerne meine 7 + 1 Spleens entdecken.

Außerdem brauche ich nicht mehr allen zu gefallen. Ich darf kantig sein, ich darf anecken und ich darf meine Krallen ausfahren, wenn das nötig ist.

Dabei merke ich immer wieder, dass es ganz viele Situationen gibt, in denen ich mich noch ganz unbewusst in alte Muster presse oder pressen lasse.

Auf der Arbeit passiert es noch manchmal, dass ich meine, dem Rhythmus der anderen folgen zu müssen. Dabei brauche ich fokussierte Arbeitszeiten an einem Projekt (ich kriege dann auch oft nur halb mit, wenn mich jemand anspricht), Zeiten, wo ich etwas Aktives mache oder Gespräche führe, und Zeiten, wo ich einfach nur Tabellen ausfülle, ohne nachzudenken, quasi auf Autopilot. Hier werde ich noch radikaler auf meine Impulse hören, denn dann bin ich hypereffektiv.

Ansonsten schaffe ich es ganz gut, Termine, meine Arbeit, Haushalt und sonstige Verpflichtungen mit der Zeit, die ich in meine Leidenschaften investiere, zu kombinieren und trotzdem genug Ruhepausen zu haben.

Radikale Selbstakzeptanz bedeutet für mich, mir selbst nicht mehr auszuweichen.

3. Meine Einzigartigkeit feiern und aus meinem Innern heraus wirken

Lange habe ich meine Einzigartigkeit als falsch erlebt. Heute erkenne ich, dass meine Tiefe, meine Wahrnehmung und mein kreatives Denken keine Nachteile sind, sondern meine größten Stärken.

Deshalb brauch ich mich nicht mehr kleiner zu machen oder mich anzupassen, wenn es mir nicht entspricht. Ich darf auch leise sein und auch sensibel.

Ich darf feinfühlig sein und auf Situationen mit meiner vollen Emotionalität reagieren, auch wenn das andere irritiert oder herausfordert.

Außerdem darf ich meinen eigenen Rhythmus leben, chaotisch sein und eine ganz eigene Art von Struktur haben.

Meine Einzigartigkeit zeigt sich weniger im Tun als im Sein. Ich wirke aus meiner Intuition und meinem tiefen Verständnis für Menschen und Prozesse.

Gleichzeitig bedeutet dies, dass ich mich nicht mehr verbiegen muss, um anderen zu gefallen oder in Gruppen zu passen. Ich bin echt und ungeschminkt (außer auf der Bühne bei Konzerten und an Karneval).

Meine Einzigartigkeit zu feiern bedeutet für mich, meinem inneren Ruf zu folgen.

Vielleicht ist 2026 auch dein Jahr

2026 wird für mich ein Jahr, in dem ich mir selbst glaube.
Ein Jahr, in dem ich mich nicht mehr verlasse, um dazuzugehören.
Ein Jahr, in dem ich mir erlaube, genau so zu sein, wie ich gemeint bin.

Dieses Motto ist kein Ziel, das ich erreichen muss.
Es ist eine Entscheidung, die ich immer wieder neu treffe.
Für Echtheit. Für Selbstannahme. Für ein Leben, das aus dem Inneren heraus entsteht.

Vielleicht spürst du beim Lesen etwas Ähnliches in dir.
Vielleicht gibt es auch in dir diesen leisen Ruf nach mehr Wahrhaftigkeit, nach innerer Klarheit, nach einem Leben, das sich stimmig anfühlt.

Vielleicht ist jetzt ein guter Moment, diesem leisen Ruf Raum zu geben.

Mission: Ich

Vielleicht kennst du das:
Du bist klar, wenn du für dich bist und du spürst, was stimmig wäre.

Und dann kommt der Alltag und diese Klarheit wird leiser, unsicherer, schwer greifbar.

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