Januar 2026 Stephanie im Winter

Monatsrückblick Januar 2026

Schon ist der erste Monat des Jahres um. Wieder ist viel passiert, sowohl beruflich als auch privat. Mittlerweile ist es bei mir ja schon Tradition, dass ich einen Monatsrückblick schreibe. Das hilft mir mich selbst anzuerkennen, was ich alles gemacht habe, denn die Erinnerung ist trügerisch. Anfangs erinnert man sich noch an die Highlights, sowohl die negativen, wie die positiven, aber irgendwann vergessen wir automatisch immer viel und fragen uns dann wo die Zeit geblieben ist.

Der Monatsrückblick ist für mich auf jeden Fall immer eine gute Bestandsaufnahme. Ich lade dich herzlich ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, und zu schauen, was bei mir so passiert ist.

Rückblick und ganz viel Klarheit

Beginnend mit den Raunächten und dem Jahresrückblick 2025 habe ich noch mal sehr viel Innenschau gehalten und noch viele Verhaltensmuster entdeckt. Teils sind es Muster, die mir helfen mich zu strukturieren und fokussiert zu arbeiten. Teils sind es alte Verhaltensmuster, die unbewusst ablaufen, obwohl ich eigentlich rausgewachsen bin. Glücklicherweise reicht mittlerweile oft ein bewusstwerden, um da dies anschließend zu verändern, oder eine ganz klein bisschen Transformationsarbeit.

Ein Angebot nimmt Form an

In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass meine Angebote vieles abdecken, aber nicht immer klar zeigen, was sie im Alltag wirklich verändern. Daher hatte ich ja auch schon angekündigt, dass ich noch ein zusätzliches Angebot aufbaue.

Ich habe gemerkt, dass ihr oft schon sehr viel gemacht, reflektiert und bearbeitet habt, um leichter durchs Leben zu kommen. Trotzdem fühlt sich der Alltag noch nicht wirklich anders an, nicht wirklich stimmig und leicht. Vor allem wenn es stressig wird, fällt man schnell wieder in alte Muster zurück.

Das kenne ich von früher auch sehr gut. Dann hatte ich eine Erkenntnis gewonnen über mich, einen Glaubenssatz oder ein altes, wiederkehrendes Muster bearbeitet und eine Zeit lang habe ich das wunderschön in meinen Alltag integrieren können. Doch dann kam im Alltag ein besonders stressiger Tag, irgendeine blöde Bemerkung oder ich selbst war unachtsam. Schwuppdiwupp war all das Wissen weit weg und ich eierte wieder in meinen abgelegt geglaubten Verhaltensmustern und machte mich selbst wieder kleiner, als ich bin.  

Genau hier setzt mein neues Angebot an. Es ist kein weiteres „an dir arbeiten“. Du brauchst keinen Raum, wo weiter an der repariert werden muss, denn du bist genug. Was du brauchst, ist ein Raum, an dem dein Wissen dauerhaft in deinem Leben ankommen darf. Du musst dich nicht mehr anstrengen, es braucht nur den richtigen Rahmen, der zu dir und deinem Nervensystem passt, damit sich alles dauerhaft integrieren kann. (Noch) nicht perfekt, auch nicht immer, aber so, dass du dich nicht jedes Mal neu suchen musst.

Welches Titelbild gefällt dir besser?

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Seminar Grenzen setzen

Anfang Januar gab ich auf der Arbeit wieder ein Seminar für unsere Teilnehmer. Diesmal war das Thema: Gemeinsam stark, statt gegeneinander laut. Es ging um die eigenen Grenzen. wir haben erkundet, welche arten von Grenzen es gibt und warum sie wichtig sind. Außerdem haben wir geübt diese Grenzen auch zu setzen. Dies war für manche eine echte Herausforderung. 

Grenzen setzen hört sich leichter an, als es ist. Es ist leicht, an der Kasse jemanden vorzulassen oder auch nicht, wenn man es selbst eilig hat. Doch selbst da fällt es oft schwer, je nachdem, wie der andere sich verhält.

Schwieriger ist es, auf seine Grenzen aufzupassen, gegenüber Chef, Kollegen, Familie und Freunden.

Der Chef oder Kollege, der mit neuen Aufgaben kommt, obwohl du eigentlich schon mehr als genug zu tun hast und nicht weißt, wie du fertig werden sollst. Am besten noch mit dem Zusatz: „Das ist ganz dringend, du bist meine Rettung.“

Familie und Freunde, die mit dir reden wollen oder Hilfe brauchen, obwohl du selbst entweder noch viel zu tun hast oder gerade dringend eine Mini-Auszeit brauchst.

Hier kommt der emotionale Faktor ins Spiel. Vielleicht spielen dann Gedanken mit wie „Sie brauchen ja wirklich Hilfe und ich habe sie echt gerne und helfe gerne“. Vielleicht spielen auch alte Gedanken mit, dass du dich beweisen musst, dass du es allen recht machen musst, um geliebt zu werden. Über das große Missverständnis, dass uns treibt es immer allen Recht zu machen habe ich im Artikel: „Du bist nicht hier um gemocht zu werden!“ mehr geschrieben.

Egal wo diese Gedanken herkommen, es ist nicht gut, wenn man seine Grenzen zu oft missachtet, denn in dem Moment nimmt man sich selbst weniger wichtig als das Gegenüber. Man macht sich selbst Druck und nimmt sich nicht die nötigen Pausen. Letztendlich kann das in Burnout und Depression führen.

Nach einer kleine Pause widmeten wir uns dem Thema Mobbing und Grenzüberschreitung. Wir haben festgestellt, dass es manchmal gar nicht so einfach ist zu erkennen wann eine Meinungsverschiedenheit, ein lockerer Umgang in der Gruppe zu Mobbing wird.  Zum Schluss haben wir an der Hand von verschiedenen Situationen nach Handlungsarten gesucht, wie man reagieren kann, wenn man Opfer, Teil der Gruppe oder Außenstehender ist.

Es war wieder eine sehr schöne Erfahrung und alle haben viel für sich mitnehmen können

Was im Januar 2026 sonst noch los war

  • My Fair Lady – von meinen Eltern bin ich als Weihnachtsgeschenk zum Musical „My fait lady“ im Aachener Stadttheater eingeladen worden. Leider konnte meine Mutter nicht mit dabei sein und so bin ich mit meinem Vater und meiner Nichte nach Aachen gefahren. Wir saßen sehr schön im ersten Rang und hatten einen tollen Überblick. Der Schauspieler, der Mister Higgins normalerweise spielt war krank geworden und das Theater hatte kurzfristig einen Ersatz eingeflogen. Leider musste er zwischendurch oft ins Textbuch schauen, von der Inszenierung und dem Gesang hat er wirklich eine Glanzleistung vollbracht. Es war schön das Musical nochmal zu hören und zu sehen. Als Jugendliche war ich ein großer Musicalfan und kannte ganz viele Songs auswendig. Ich war auch schon seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr im Aachener Theater.
  • Essen in Aachen – Im Januar haben mein Mann und ich uns mit meiner Schwester, ihrem Mann und meiner Nichte in Aachen zum Essen verabredet. Im Prinzip war das noch ein gegenseitiges Weihnachtsgeschenk von 2024, was wir im letzten Jahr irgendwie verpennt haben einzulösen. Wir sind in Aachen bei Day du gewesen. Dort kann man sehr lecker moderne asiatische Küche genießen und wir hatten es sehr gut miteinander. Schade, dass es oft so schwer ist gemeinsame Daten zu finden.
  • Benefiz-Marathon – in Ostbelgien wird seit Jahren immer Ende Januar ein Benefizmarathon organisiert, wo Schulen, Vereine und auch Einzelpersonen Radfahren, Wandern oder Schwimmen und die gemachten Kilometer aufschreiben. Dieses Jahr bin ich zweimal mitgelaufen und habe insgesamt 10 km eingetragen. Die Kilometer werden dann in Spenden für lokale soziale Projekte umgewandelt.
  • Ich hab die Haare ab, naja zumindest nochmal ein Stück kürzer. Meine Haare waren jetzt durch den Winter recht trocken geworden, deshalb war es nochmal Zeit. Ich gehe nicht gerne zum Frisör und wenn dann recht spontan. Das ist schwierig, wenn viele Frisöre wochenlange Wartelisten haben. Ich habe Glück gehabt und konnte noch spontan gehen.
Blick auf Sankt Vith im Gegenlicht, aufgenommen auf einer der Wanderungen
Blick auf Sankt Vith im Gegenlicht, aufgenommen auf einer der Wanderungen

Was ich im Januar 2026 gebloggt habe

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