Mein März im Flow: Wenn alles ins Fließen kommt
Der März ist vergangen. Es war ein Monat voller Bewegung.
Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn sich etwas verändert, ohne dass du genau sagen kannst, wann es begonnen hat. Wenn sich die Tage nicht spektakulär anfühlen, sondern ganz normal und trotzdem am Ende etwas anders ist als vorher.
Genau so hat sich dieser Monat für mich angefühlt. Es war wie ein langsames Eintauchen in einen Fluss.
Worum es in diesem Artikel geht
In diesem Monatsrückblick nehme ich dich mit in einen März, der sich anders angefühlt hat als sonst.
Du erfährst,
• wie ich durch Tai Chi wieder mehr in meinen eigenen Flow gefunden habe
• warum Kontrolle oft mehr Kraft kostet, als sie uns gibt
• was Taoismus und moderne Manifestation gemeinsam haben und wo sie sich unterscheiden
• und wie du beginnen kannst, dein Leben weniger zu erzwingen und mehr entstehen zu lassen
Wenn du manchmal das Gefühl hast, dass du funktionierst, aber innerlich nicht wirklich in Bewegung bist, könnte dieser Artikel etwas in dir berühren.
Ein Monat im Flow
Schon seit einiger Zeit mache ich Tai Chi, genauer gesagt die Snakeform, die Bob Boyd in die westliche Welt gebracht hat. Nach außen wirkt es ruhig, fast meditativ. Doch in Wahrheit ist es viel mehr als das.
Wer denkt, Tai Chi sei eine seichte Bewegungsform, wie man sie aus dem Fernsehen kennt, der hat noch nie Muskelkater an Muskeln gehabt, von denen er vorher nicht einmal wusste, dass er sie hat.
Meine Konzentration wird aufs Äußerste gefordert. Ich arbeite sehr bewusst mit meiner inneren Energie und mit sehr präziser Körperbeherrschung.
Und gleichzeitig entsteht etwas, das sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Ein Wechsel zwischen Spannung und Loslassen.
Zwischen Klarheit und Reaktion.
Zwischen Führung und Hingabe und zwischen Leere und Fülle.
Es gibt keinen starren Punkt, den ich erreichen muss.
Nur den nächsten Schritt, der sich aus dem vorherigen ergibt.
Und genau das hat sich in meinen März hineingezogen. Am letzten Wochenende im März habe ich einen Tai-Chi-Workshop besucht, um mein Können noch mehr zu vertiefen. Dabei tauchten in mir die Gedanken auf, die ich in diesem Artikel vertiefen werde.
Ich habe übrigens auch einen Artikel über deinen Alltag im Flow geschrieben. Hier geht es darum, wie du mehr Leichtigkeit in dein Leben bringen kannst. Flow im Alltag: So klappt es endlich
Beruflich im Flow
Im März hatte ich mehr Klientinnen da als zuvor. Gleichzeitig haben sich neue Räume geöffnet, Prozesse, Begegnungen. Parallel war ich im Privaten gefordert, meine Eltern in einer gesundheitlichen Krise zu begleiten.
Vor einiger Zeit hätte mich das wahrscheinlich zerrissen und ausgelaugt. Ich hätte versucht, allem gerecht zu werden. Dafür hätte ich kontrolliert, organisiert, mich angespannt durch den Tag bewegt.
Doch jetzt war es anders.
Ich habe mich bewegt, wie ich es aus dem Tai-Chi kenne. Immer im Vertrauen darauf, dass der nächste Schritt sich zeigt. Ich habe mich einfach dem Fluss hingegeben.
Zwischen den vielen Herausforderungen und intensiven Momenten blieb etwas in Bewegung. Die Freude blieb und auch die innere Leichtigkeit, mit der ich zu Hochform auflaufe, gerade in Situationen, die komplex sind und fordernd.
Und vielleicht ist es genau das, was ich gerade wirklich lerne:
Dass ich nicht gegen das Leben arbeiten muss, um es zu bewältigen. Ganz bei mir bin ich am stärksten.
Das Leben im Fluss von TAO zu Manifestation
Vieles von dem, was wir heute versuchen zu greifen, zu erklären oder zu kontrollieren, ist schon vor langer Zeit beschrieben worden.
Der Taoismus spricht schon lange davon, und auch in der Bibel, in der Thora und im Koran finden sich diese Erklärungen. Vielleicht kennst du auch Begriffe wie Manifestation oder das Gesetz der Anziehung?
All diese Gedanken gab es schon vor ewigen Zeiten.
Wie Taoismus unser Denken beeinflussen könnte
Im Tao gibt es kein starres Ziel, das erreicht werden muss. Es geht nicht darum, etwas festzuhalten oder zu erzwingen.
Es geht darum, sich in die Bewegung einzufügen. Zu spüren, wann etwas getragen wird und wann Widerstand entsteht. Aus der Idee entsteht die Handlung.
Nicht passiv, sondern wach. Nicht planlos, sondern verbunden. Und immer ist da die Wechselwirkung zwischen Yin und Yang. Beides ist in Ordnung, beides darf sein und beides gehört zum Leben.
Und je mehr ich mich darauf einlasse, desto klarer wird mir, wie sehr wir im Alltag oft versuchen, genau das Gegenteil zu tun.
Manifestation: Bullshit oder ist da doch was dran?
Gerade im Bereich der Manifestation wird oft vermittelt, dass wir nur „richtig denken“ müssen, um unser Leben zu erschaffen.
Hier wird suggeriert, dass wir unsere Realität formen, wenn wir nur klar genug visualisieren, stark genug glauben und uns konsequent ausrichten.
Ein Teil davon stimmt.
Unsere Gedanken beeinflussen, wie wir die Welt wahrnehmen. Sie entscheiden darüber, ob wir Möglichkeiten sehen oder Probleme.
Unsere inneren Gedanken bestimmen, ob wir uns öffnen oder zurückziehen und wie wir auf Situationen, die wir erleben, reagieren und ob wir Chancen nutzen oder verstreichen lassen. Dies sind dann meist die viel beschriebenen Glaubenssätze und Blockaden. Diese habe ich unter anderem im Artikel „Blockaden lösen: So findest du endlich den Mut, deine Mission zu leben“ beschrieben.
Doch das, was daraus oft gemacht wird, fühlt sich für mich nicht stimmig an.
Oft wird mit Druck gearbeitet und mit dem unterschwelligen Vorwurf: Wenn du dein Ziel nicht erreichst, hast du einfach nicht genug geglaubt. Denn sobald Druck entsteht, wenn wir versuchen, etwas festzuhalten oder zu erzwingen, verlassen wir genau diesen natürlichen Fluss.

Die Lehre des Tai Chi hilft dabei, in den Fluss zu kommen.
Im Tai-Chi beginnt jede Bewegung mit einer inneren Vorstellung, als feine innere Ausrichtung.
Der Körper folgt dem, was innerlich bereits klar ist. Gleichzeitig bleibt er in ständiger Anpassung an das, was im Außen geschieht.
Wird Tai Chi als Kampfkunst genutzt, absorbiert der Körper die Energie des Angreifers, um sie mit der Kraft der Erde zu intensivieren und gegen ihn einzusetzen. Der Tai-Chi-Praktizierende bleibt dabei ganz bei sich, in seinem Flow.
Vielleicht ist genau das der springende Punkt, an dem sich vieles wieder verbindet. Wir müssen nicht versuchen, unsere Realität zu kontrollieren. Stattdessen dürfen wir lernen, unsere Wahrnehmung zu klären. Sorgen sind nur Gedanken über etwas, was ganz vielleicht eintreffen könnte, also Zeitverschwendung. Doch gleichzeitig richten wir uns gedanklich auf diese eventuellen Probleme aus. Wenn Gedanken sich manifestieren können, wenn erst die Idee da ist, bevor etwas entsteht, dann ziehen wir die Probleme durch unsere Sorgen geradezu magisch an.
Eine einfache Lösung kann sein, dass wir nicht gegen Probleme ankämpfen, sondern beginnen, uns auf Lösungen auszurichten. Es ist wie ein innerer Schalter, der mit der richtigen Einstellung im Gehirn umgelegt werden kann.
Aus dieser inneren Klarheit heraus können ganz automatisch andere Entscheidungen entstehen. Diese Entscheidungen fühlen sich stimmig an, da sie zu uns und unserer Persönlichkeit passen. Und so bekommt das Leben seine ursprüngliche Leichtigkeit zurück.
Und das heißt nicht, dass es keine schwierigen Momente mehr gibt oder wir sie wie in Watte gehüllt an uns vorbeiziehen lassen. Es bedeutet nur, dass wir mit klarem Kopf an die Sache herangehen, in der Überzeugung, dass es eine Lösung gibt und sich diese zeigen wird, wenn es so weit ist.
Mein Resümee
Wenn ich auf meinen März zurückblicke, dann sehe ich keinen perfekten Monat, sondern ich nehme Bewegung und Herausforderungen wahr. Ich sehe Momente, in denen ich hätte kippen können.
Und ich sehe, dass ich bei mir geblieben und im Fluss war.
Und hier liegt der Unterschied.
Und vielleicht ist das auch eine Einladung an dich:
- Wo in deinem Leben versuchst du gerade, etwas festzuhalten oder zu kontrollieren, obwohl es eigentlich fließen möchte?
- Und was würde passieren, wenn du dir erlaubst, dich einen kleinen Schritt mehr von dieser Bewegung tragen zu lassen?
Was im März 2026 sonst noch los war
- Mehrere interessante musikalische Projekte, aber davon hört ihr mehr, wenn die Konzerte sind.
- Ich habe mit meiner Familie meinen Geburtstag nachgefeiert.
- Ich habe an einem beeindruckenden Workshop über „KI-Superkraft“ von Bao Nguyen teilgenommen und hier sehr viel über die Möglichkeiten der Arbeit mit KI gelernt, besonders über die Unterstützung bei administrativen Aufgaben.
- Der Workshop Tai Chi, an dem ich teilgenommen habe.
Was ich im März 2026 gebloggt habe
- Monatsrückblick Februar 2026.
- 2016 bis 2026: 10 Veränderungen in 10 Jahren, auf die ich stolz bin.
- Warum ich meine Meinung zu Online-Coaching geändert habe
- Frühjahrsmüdigkeit verstehen und wieder Kraft finden
Ich freue mich auf dich


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ÜBER MICH:
ÜBER MICH: Meine Mission ist es feinfühlige Frauen dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial wirklich zu leben. In meiner Arbeit verbinde ich klare innere Selbstführung mit kreativen Prozessen, Talentkompass, Human Design und fundiertem neuropsychologischem Wissen. So entsteht ein Raum, in dem Erkenntnis nicht Theorie bleibt, sondern im Alltag spürbar und wirksam wird. Ausdruck, Klarheit und nachhaltiges inneres Wachstum stehen dabei im Mittelpunkt.
Ich arbeite online sowie in meiner Praxis in Büllingen, Ostbelgien. Mehr über mich erfährst du hier.

