Ausfahrt aus Molde

Norwegenreise: Meine Top 12

Ich wollte eigentlich gestern mal an der Blogparade #12von12 teilnehmen, doch stattdessen lag ich mit Erkältung flach.

Bei einem ’12von12 werden eigentlich am 12. des Monats 12 Fotos gepostet, die den Ablauf des Tages zeigen. Aber außer Inhalieren, schlafen und ausruhen war bei mir gestern nicht viel los. Also keine spannenden Fotos🫣.

Doch auch mit Nase zu kamen mir kreative Ideen und so entstand die Idee einfach die 12 schönsten Fotos von unserer Norwegenkreuzfahrt Anfang Juni zu zeigen. Unvergessliche Erinnerungen von einer ungewöhnlichen Reise.

Nun ist es gar nicht so einfach aus den hunderten Fotos 12 auszuwählen. doch schaut selbst:

Wir sind schon einen Tag früher nach Bremerhaven gefahren, damit wir ohne Stress ankommen konnten, bevor wir im Nachmittag auf dem Schiff sein mussten. Leider hatten wir in Bremerhaven sehr viel Regen und am Tag der Abfahrt auch sehr starken Wind. Trotzdem haben wir die Zeit in Bremerhaven genossen mit einem leckeren Fischessen abends, einem Hafenrundgang und am nächsten Morgen einer Fahrt über das platte Land. Durch den Sturm hatte es das Schiff schwer vom Pier weg zu kommen.

Bei typischem Bergener Wetter kamen wir in Bergen an. Doch nach einiger Zeit, nachdem wir erstmal platschenass geworden sind, kam die Sonner raus. Bergen war schon lange ein Traum von mir. Vielleicht, weil ich viel darüber gelesen habe. Die Stadt gefiel mir auf jeden Fall auf Anhieb sehr gut, irgendwie vertraut.

Weiter ging es zum Geirangerfjord. Die atemberaubende Kulisse ist immer wieder schöne Fotos wert. Vor ein paar Jahren waren wir schon mal hier. Doch wieder war der Anblick und die Atmosphäre bezaubernd. Auch hier hatten wir wieder abwechselnd Regen und Sonnenschein, wobei die Sonne deutlich die Hosen anhatte.

Wir ihr seht lag auf den Gipfeln noch Schnee.

Nächster Halt war dann die kleine Küstenstadt Molde. Klein, aber fein, empfing sie uns mit strahlendem Sonnenschein.

Die Ausfahrt war wunderschön. Danach ging es an den Lofoten vorbei, weiter gen Norden. Auf dem Weg haben uns öfter Delfinschulen begleitet und wir haben auch Wale gesehen. Allerdings habe ich keine Fotos.

Wir haben halb-wildlebende Rentiere gesehen, die dort mit ihren Jungtieren grasten. Diese waren noch dunkel vom Fell, damit sie von den Adlern nicht so leicht gesehen werden. Dieses hier war leicht zu fotografieren, da es auf einer eingezäunten Weide lag.

Die Landschaft, das Licht und die Luft am Nordkap sind einfach unglaublich. Wir waren abends dort und es war taghell. Die Menschenmassen verlaufen sich zum Glück auf dem großen Terrain. Außerdem hatten wir vom Wetter totales Glück. Den ganzen Tag nur Sonnenschein.

Ich habe noch um halb 11 Uhr abends meine Familie über WhatsApp-Video angerufen, um ihnen das unglaubliche Licht zu zeigen. Sie waren sehr erstaunt, zu dieser Zeit einen Anruf zu bekommen.

Die Kathedrale in Bergen

Der nächste Halt war Trondheim, eine lebendige, schöne Studentenstadt. Wunderbares Wetter lud zum verweilen ein. Mittags gab es in einer Seitenstraße eine super leckere Fischsuppe.

Die Speicherstadt von Trondheim ist ähnlich wie in Bergen kunterbunt. Doch liegen hier die Häuser direkt am Wasser, was sicher das Be- und Entladen vereinfachte.

Unser letzter Halt war Alesund. Eine wunderschöne Stadt mit vielen Jugendstil-Häusern. Eigentlich wollten wir eine Wanderung machen. Doch das Wetter hat sich an unserem letzten Tag in Norwegen von seiner garstigen Seite gezeigt, wodurch auch nicht so viele Fotos entstanden sind.

Es war eine traumhafte Reise, mit tausenden Eindrücken. Das Nordkap war bisher auch der Ort, der am weitesten von der Heimat entfernt ist, von allen Reisen, die wir gemacht haben.

Warst du schonmal so hoch im Norden? Was war dein weitestes Reiseziel? Schreib es doch gerne in die Kommentare.

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