Mein persönlicher Jahresrückblick

Mann, war das ein Jahr! 

So viele neue Erfahrungen. So viel habe ich dieses Jahr in den verschiedenen Bereichen gelernt und mich weiterentwickelt. Darum möchte ich dich hier gerne mitnehmen in meinen ganz persönlichen Jahresrückblick. Komm mit auf eine kleine Reise in:

  • Die Welt um mich herum
  • Meine neue Arbeitsstelle
  • Die Prüfung als Coach
  • Mich selbstständig machen
  • Musikalische Herausforderungen 2021
  • Urlaub und einfach nur genießen

Die Welt um mich herum

Ein zweites Corona-Jahr neigt sich dem Ende. Schon wieder schießen die Zahlen in die Höhe. Schon wieder erkranken Menschen aus meinem Umfeld, dieses Mal auch teils mit Impfung. Egal, wo man hinkommt, meist gibt es nur ein Gesprächsthema und jeder meint er habe Recht. Gibt es eine kollektive Wahrheit überhaupt? Vor allem in diesem speziellen Fall. Wäre es nicht viel schöner, wenn man die Meinung des anderen akzeptieren könnte und ihn einfach als Mensch mit einer anderen Ansicht sehen könnte.

Der Sommer

Die ersten Feste fanden im Frühsommer wieder statt. Was war das schön, nochmal dieses Gefühl von Normalität zu haben. Sich in Gesellschaft wohlzufühlen. Den lebendigen Austausch zu genießen.

Die großen Überschwemmungen im Juli bei uns in der Gegend waren ein Schock. Noch heute sind viele Regionen verwüstet und ich fühlte mich so hilflos angesichts der Katastrophe. Das bisschen was ich tun konnte war ein Tropfen auf den heißen Stein.

Herbst und Winter

Dann kam der Herbst und mit den Impfungen die Hoffnung diesen Herbst mit mehr Normalität zu verbringen als während dem Lockdown im Vorjahr – Pustekuchen – auch dieses Jahr stiegen die Zahlen wieder in die Höhe und neue Einschränkungen machten uns wieder das Leben schwer.

Meine neue Arbeitsstelle 

Anfang des Jahres habe ich meinen langjährigen Arbeitgeber, das Seniorenheim in Bütgenbach, verlassen, um mich einer neuen Herausforderung zu stellen. Ich fing an der Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben an als Orientierer – das heißt, dass ich Ansprechpartner bin für Senioren, die nicht mehr so gut zuhause zurechtkommen und diese berate, welche Möglichkeiten sie haben und wie sie das alles anfragen müssen. Eine sehr komplexe und interessante Tätigkeit.

Da ich die Menschen ja optimal beraten möchte, musste ich sehr viel lernen über die Infrastruktur unserer Region im Seniorenbereich. Meine neuen Kollegen haben mich super unterstützt und trotz viel Homeoffice fühle ich mich gut integriert.

Hilfe Fremdsprache

Eine große Herausforderung hier war, das in unserer Region auch teils Französisch gesprochen wird und ich immer sehr unsicher war, wenn ich Französisch sprechen musste. Anfangs habe ich Telefonate auf Französisch vor mir hergeschoben. Aber das nützte ja nichts – ich musste sie trotzdem machen.

Zum Glück habe ich eine gute gelernt, um mich auf unangenehme Situationen vorzubereiten und die Ängste, die dahinter liegen zu überwinden. So habe ich es geschafft meine Ängste zu überwinden und mir die Aufschieberitis in dem Bereich abzugewöhnen. Ich habe mir auch ein kleines Wörterbuch gemacht, mit den wichtigsten Fachbegriffen, damit ich die richtigen Worte finde. 

Die Prüfung als Coach

Live- und Business Coach

Die Prüfung sollte ja schon im Oktober 2020 stattfinden. Dank steigender Zahlen durften wir nur den theoretischen Teil ablegen. Für die praktische Prüfung brauchten wir Coachees, an denen wir zeigen konnten was wir können. Mit diesen Personen dabei wäre aber unsere Gruppe zu groß geworden und mit Maske an, kann man schlecht auf die Mimik des anderen eingehen. 

Guten Mutes hatten wir die Prüfung auf Anfang Mai verlegt und siehe da, kurz vor der Prüfung stiegen die Inzidenzzahlen wieder zu stark an und wir durften schon wieder nicht. Also wieder mal verlegt. Anfang Juli durften wir dann endlich unsere Prüfung ablegen und ja – bestanden!!!

Ein bisschen kam die alte Prüfungsangst noch mal hervor, aber es ging, ich habe mich schnell auf mein Gegenüber fokussieren können und konnte auf seine Themen eingehen und ihm weiterhelfen.

Das musste natürlich gefeiert werden und ich bin mächtig stolz auf mich, dass ich das geschafft habe und mich nun zertifizierter Coach nennen darf.

Weitere Ausbildungen

Daneben habe ich noch eine Ausbildung zum Schwingungscoach absolviert und eine Onlineausbildung als Stress und Burnout Coach.

Mit diesen Kenntnissen kann ich jetzt meine Kunden auf ihrem Weg begleiten und unterstützen.

Mich selbstständig machen

Wie oft ich mich dieses Jahr selbst überwinden musste! Wow – da hätte ich nie mit gerechnet. So viele Dinge, die ich dieses Jahr zum ersten Mal machen musste/ machen durfte.

So viele Sachen auch, die ich lernen durfte. Ich war ja noch nie selbstständig. Was muss ich alles beachten. Wie schaffe ich das, dass ich die Kunden auf mich aufmerksam mache, wo ich doch noch nie mit Marketing in Berührung gekommen bin.

Social Media und ich

Was für Möglichkeiten und Grenzen bietet das Online arbeiten. Bisher habe ich das Internet hauptsächlich zum E-Mail, WhatsApp schreiben und zum Informationen suchen gebraucht. Hier und da mal ein Film auf YouTube und das wars. Aber um Kunden anzusprechen, geht es heutzutage kaum noch ohne Social Media. Da musste ich mich ganz weit aus meiner Komfortzone rausbegeben. Ich habe zum ersten Mal eine Webseite erstellt. Mich intensiver mit Facebook auseinandergesetzt. Instagram und Pinterest kennengelernt.

Eine ganz neue Welt musste ich kennenlernen. Voller Möglichkeiten, Fallen und Gefahren. Ein bisschen wie Dorothy im Zauberer von Oz. Eine Reise voller Gefahren und Abenteuer. Und wie das Mohnfeld, durch das Dorothy und ihre Begleiter müssen, lockt Social Media mit betäubenden Inhalten, wo man schnell sehr viel Zeit verlieren kann. Hier scrollen, da was liken, am besten mehrmals am Tag, um nur ja nichts zu verpassen. Darin das richtige Maß finden ist gar nicht so einfach. Es gibt ja so viele schöne Sachen in der Live-Welt zu machen.

Vor der Kamera

Dann musste ich viele Tools und Programme erkunden – aber meine größte Herausforderung war es, mich vor der Kamera zu zeigen. Gerade, wenn man von Natur aus eher unsicher ist und auch noch perfektionistisch veranlagt. Schon alleine meine Körperhaltung, dass ich mir immer beim Reden über die Lippen fahre mit der Zunge, dass ich oft die Haare zurückwerfe. Dann die Stimme, Versprecher, zu viele "Mmhs" und Denkpausen. Das war ein ganzer Prozess, meinen Perfektionismus da etwas runterzuschrauben. Mir zu erlauben, auch vor der Kamera Denkpausen zu machen und vor allem, dass meine Marotten nun mal einfach zu mir gehören.

Und dann war da natürlich auch wieder die Aufschieberitis. Wie viele Ausreden habe ich mir selbst erzählt, um das Video/ Live-gehen auf morgen zu verschieben.

Glaubenssätze

Ja, auch beim selbstständig machen kämpft man ständig gegen die eigenen Glaubenssätze und Blockaden. Und man wächst an seinen Herausforderungen. Zum Glück hatte ich hier ein paar Engel an meiner Seite, die mich unterstützt haben an meinen Blockaden zu arbeiten und diese zu überwinden.

Ich hätte mir das ganze auf jeden Fall einfacher vorgestellt. Aber, man wächst an seinen Herausforderungen und darum habe ich ja überhaupt angefangen, um mich selbst zu übertrumpfen und viele neue Erfahrungen zu machen.

Musikalische Herausforderungen 2021

Musikalisch war es ja nun mal wieder ein ruhiges Jahr. Was war das schön, als wir das erste Konzert spielen konnten – nochmal gemeinsam vor Publikum musizieren. Ein ganz anderes Gefühl, wie elektrisiert.

Ein tolles Projekt hatten wir mit unserem Jazz-Trio: Die Geschichte des Jazz vorstellen in einem kurzen Konzert. Das war eine tolle Herausforderung. Musikrichtungen spielen, die ich sonst nie gespielt habe und das ganze Stilgerecht präsentieren – wie ein Profi. Da hat es richtig Spaß gemacht gemeinsam zu üben und am Ende gemeinsam den Auftritt zu spielen.

Urlaub und einfach nur genießen

Es gab dieses Jahr viel zu wenig Sonnentage – ich liebe es hinter dem Haus auf der Bank zu sitzen mit meiner alten Katze neben mir und zu lesen, oder einfach die Natur zu genießen. In der zweiten Jahreshälfte habe ich mir angewöhnt regelmäßig spazieren zu gehen – allein oder mit meinem Mann zusammen. Durch den Wechsel von aktiver Arbeit zu mehr Büroarbeit fehlte mir nämlich anfangs viel Bewegung und das habe ich körperlich auch gemerkt. Es wurde Zeit wieder mehr zu tun. Ich habe mir auch ein kleines Trampolin gekauft und oft schaffe ich es zwischendurch auch dort ein wenig zu hüpfen zwischen meiner Arbeit am Computer.

Unser Urlaub

Trotzdem hatten wir einen wunderschönen Urlaub im Nachbarland Luxemburg. Wir hatten in der Zeit gutes Wetter, haben schöne Wanderungen gemacht und wir waren oft lecker essen – Portugiesisch, Peruanisch, Japanisch, Luxemburgisch und ein gutes Steak. An einem Abend waren wir auf der Terrasse etwas trinken und auf einmal war es so spät, dass nur noch ein Kebab-Haus aufhatte. Das war aber auch lecker. In der Ferienwohnung habe ich auf die Woche nur einmal selbst gekocht. Aber man hat ja nur einmal Urlaub und dann kann man sich auch mal so richtig gut verwöhnen.

Die Goldhochzeit meiner Eltern

Ein besonderes Wochenende war Christi Himmelfahrt. Da haben wir mit der Familie die Goldhochzeit meiner Eltern an der holländischen Küste gefeiert. Viel Zeit mit der Familie verbringen, schöne Gespräche, lecker Essen. Meinen Eltern einen unvergesslichen Tag bereiten mit einem schön dekorierten Zimmer und einem guten Frühstück. Schöne Strandspaziergänge und zum größten Teil hatten wir Glück mit dem Wetter, dass wir uns auch etwas am Strand setzen konnten und mit meiner Nichte Muscheln sammeln und ein großes Herz im Sand bauen.

Den Alltag genießen

Und immer dran denken jeden Tag die kleinen schönen Alltagsmomente auszukosten. Kurze Zeit im Herbst vor lauter Arbeit mal vergessen. Und direkt gemerkt, dass ich mir zu viel zumutete und unzufriedener wurde. Seitdem sorge ich wieder für mehr Me-Time. Ich gehe mehr spazieren, treffe mich mit Freunden oder chille auf dem Sofa. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden und gut Ding will Weile haben.

Meine Wünsche für nächstes Jahr:

Ein Rückblick ist auch immer ein Vorausblick. Wie war es im letzten Jahr und was möchte man in Zukunft anders machen. Deshalb möchte ich auch meine Wünsche für nächstes Jahr mit dir teilen.

  • Viel Zeit mit meiner Familie
  • Gesundheit
  • Vielen Kunden mit meinem Coaching weiterhelfen können
  • Musik machen, alleine und mit Freunden
  • Konzerte geben
  • Sonnenschein und genießen
  • Mehrere Wochenendtrips
  • Einen schönen Sommerurlaub

Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr wünsche ich dir und deiner Familie

Ich wünsche dir von Herzen, dass du schöne Festtage verbringst in Harmonie und Zufriedenheit. Für das neue Jahr wünsche ich dir, dass du voller Selbstbewusstsein und Vertrauen deinem Weg folgen kannst.

Wie ist dein Jahresrückblick – schaust du auch am Jahresende zurück auf alles, was passiert ist in deinem Leben? Schaust du auch, was du gerne anders hättest, wo du etwas ändern willst? Schreib das doch gerne in die Kommentare. Da würde ich mich sehr drüber freuen – ich bin neugierig, wie du das machst. 


Kommentare

Jahresrückblick, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Stephanie Crumbach


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Bild von Settergen auf Pixabay