Ho’oponopono

Klingt exotisch? Ist es auch!

Wobei Ho’oponopono helfen kann!

Ho’oponopono ist ein altes hawaiianisches Vergebungsritual, das von den alten Schamanen (Kahunas) angewandt wurde und wird. Das Ho’oponopono wird gesprochen sobald jemand krank ist oder sich falsch verhalten hat. Es hilft auch bei Unstimmigkeiten innerhalb der Familie.

Die Hawaiianer gingen davon aus, dass alle Menschen miteinander verbunden sind. Daher hilft das Vergebungsritual zwischenmenschliche Konflikte zu bereinigen. Selbst, wenn man den anderen nur unbewusst verletzt hat. Damit wird das Problem zum eigenen gemacht und die Verantwortung dafür übernommen. So ist eine ganz andere Basis da, um einen Konflikt zu beseitigen. 

Krankheiten werden laut den hawaiianischen Schamanen durch Stress, Leid oder Schuldgefühle hervorgerufen. Und mit dieser Meinung stehen sie heutzutage sicher nicht alleine da. Das Ritual hilft auch bei inneren Konflikten. Wir haben ständig innere Konflikte, schimpfen mit uns selbst, sind mit uns selbst unzufrieden. Vergraben wir diese inneren Konflikte zu sehr in unserem inneren, ist die Gefahr groß ernsthaft krank zu werden.

 

Das Ritual des Ho’oponopono

Das Ho’oponopono hilft diese inneren und äußeren Konflikte aufzulösen. Die Kurzform besteht aus 4 Sätzen:

  1. Es tut mir leid,
  2. bitte verzeihe mir,
  3. ich liebe dich 
  4. danke

Am besten ist es, diese Sätze mehrmals hintereinander zu wiederholen und sich in die Stimmung, die dabei entsteht einzufühlen. So wird der Geist auf Vergebung eingestimmt und positives Denken ermöglicht.

Die lange Version in der Form eines Gebets ist noch kraftvoller:

Vergib mir,

wenn ich dich verletzt oder dir wehgetan habe,

in welcher Art und Weise auch immer,

mit Gedanken, Worten und Taten,

zu welcher Zeit, an welchen Ort auch immer,

in Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft.

Vergib mir.

 

Und ich vergebe dir,

dass du mich verletzt und mir weh getan hast,

in welcher Art und Weise auch immer,

mit Gedanken, Worten oder Taten,

zu welcher Zeit an welchem Ort auch immer,

in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft.

Ich vergebe dir.

 

Und ich vergebe mir selbst, und möge das große Mysterium uns beiden vergeben.

AMAMA UA NOA – das Gebet ist ausgesandt.

 

Was hat das Ganze mit Schüchternheit zu tun?

Gerade als schüchterner Mensch kämpft man mit vielen Selbstzweifeln. Oft quälen wir uns nach Situationen, in denen wir uns wieder nicht getraut haben, mit Selbstvorwürfen und Selbstzweifeln. „Stell dich doch nicht so an!“, „Andere können das doch auch“, „man bist du doof“ und sogar “ du kannst ja gar nichts“ oder „du bist zu nichts zu gebrauchen“. All diese destruktiven Sätze untermauern unser negatives Selbstbild nur noch weiter und um so schwieriger wird es, die alten Verhaltensmuster zu durchbrechen und sich weiter zu entwickeln, ohne nach einiger Zeit erneut „zu scheitern“.

(kleiner Exkurs: das Wort „Scheitern“ sollten wir sowieso aus unserem Wortschatz verbannen: Es gibt kein Scheitern, nur Rückschläge, aus denen wir lernen und wachsen können.)

Darum ist ein wichtiger Teil der Arbeit an uns selbst, die innere Vergebung und Akzeptanz all unserer Macken und Fehler, der Großen und der Kleinen, der Bewussten und der Unbewussten. 

Wenn wir die Sätze des Ho’oponopono regelmäßig in kleinen Meditationen sprechen, bereiten wir den Weg zu mehr Selbstakzeptanz und Selbstliebe.

 

Probiere es ruhig mal aus. Über deine Erfahrungen kannst du mir gerne in den Kommentaren berichten.

 

 

Quellen:

Ho’oponopono: Wie funktioniert das hawaiianische Vergebungsritual? – PhytoDoc 

Ho’oponopono-Meditation: So wirkt das Vergebungsritual | FOCUS.de

Bild von Kranich17 auf Pixabay.com

Kommentare

Angst vor Ablehnung, Angst vor Kritik, Angst vor Zurückweisung, Ho'oponopono, Meditation, Mut, Schüchternheit, Selbstvertrauen, Vergebung


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